Dienstag, 31. Mai 2016

Gemeinsam Lesen #51


Eine Aktion von Asaviel, die nun von Steffi & Nadja alias Schlunzenbücher weitergeführt wird. 




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese "Eigentlich bist du gar nicht mein Typ" von Anna Bell und bin aktuell auf Seite 39.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Werden wir den jetzt den ganzen Abend anstarren?"

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!

30 Seiten...ach Blödsinn...nicht einmal 10 Seiten habe ich gebraucht, um mit voller Überzeugung sagen zu können, dass Abi's Exfreund Joseph keine ihrer Tränen wert ist. Sie sollte froh sein ihn los zu sein. Mir war Joseph ab dem Moment, als er Abi's Aussprache verbessert hat, total unsympathisch. Und daran hat sich auch bis jetzt nichts verändert. Im Gegenteil! Die Worte von Abis bester Freundin Sian haben mich nur weiter bestärkt. Abi und Joseph waren ein ganzes Jahr zusammen und sie waren in dieser Zeit weder gemeinsam im Urlaub, noch hat Abi seine Freunde oder seine Eltern kennengelernt. Naja, aber wir sind noch nicht so weit, dass Abi das genauso sieht. Für sie ist und bleibt Joseph der Mann ihres Lebens.

4. Fällt es dir leichter eine Rezension zu einem guten, oder einem schlechten Buch zu schreiben?


Zurzeit fällt mir beides irgendwie schwer, da ich das Gefühl habe, dass mir einfach die richtigen Worte fehlen. Aber das ist sicher nur eine Phase...Ansonsten finde ich es leichter eine Rezi zu einem schlechten Buch zu schreiben, wobei ich hier teilweise mit einem schlechten Gewissen vor dem PC sitze, da ich denke, dass ich vielleicht ein bisschen zu streng bin. Vor allem wenn es um ein Buch geht, dass - außer mir - bisher jeder in den höchsten Tönen gelobt hat. Rezensionen zu guten Büchern schreibe ich generell lieber, doch ich habe oft das Gefühl, dass ich mich wiederhole.


Welches Buch/ bzw. welche Bücher lest ihr aktuell?

Liebe Grüße
 

Sonntag, 29. Mai 2016

(Leseeindruck) "Heute sind wir Freunde" von Patrycja Spychalski

http://www.randomhouse.de/Paperback/Heute-sind-wir-Freunde/Patrycja-Spychalski/e484180.rhd 
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Nell, Leo, Chris, Anton und Valeska sind so verschieden wie Tag und Nacht. Da werden sie versehentlich in der Schule eingesperrt. Gar nicht so schlimm denkt sich Nell, ist sie doch schon lange in Leo verknallt. Super, findet Chris, ist er doch schon ewig in Nell verknallt. Kein Bock hier den Aufpasser zu spielen, denkt sich Streber Anton. Die haben doch keine Ahnung, wer ich wirklich bin, denkt sich Schulschönheit Valeska. Und Leo? Der ist einfach zu cool für diese Welt. Oder doch nicht? Am nächsten Morgen ist nicht nur ein Liebespaar aus der Nacht hervorgegangen, sondern auch fünf Freunde, die es gestern noch nicht waren, aber heute sind … und es vielleicht sogar bleiben. 

 
Da mir „Bevor die Nacht geht“ von Patricja Spychalski damals so gut gefallen hat, habe ich mich wirklich sehr weshalb auf „Heute sind wir Freunde“ gefreut. Leider konnte mich diese Geschichte jedoch nicht im gleichen Maße begeistern. Damit möchte ich nicht sagen, dass es ein schlechtes Buch war. Im Gegenteil! Der leichte und flüssige Schreibstil hat mich ratzfatz durch die Seiten fliegen lassen. Außerdem hat es mir gefallen, wie viel Tiefgang die Geschichte hatte und wie oft sie mich zum nachdenken gebracht hat.

Auch wenn man sich noch so oft vernimmt nicht voreingenommen zu sein, geschieht es fast automatisch, dass man eine Person erst einmal aufgrund seines Äußeren und seines Auftretens beurteilt und daraufhin ein Bild von demjenigen zusammenbastelt. Und von dem was man sich zusammengereimt hat, machen wir schließlich unsere Sympathie abhängig bzw. entscheiden wir, ob wir uns die Mühe machen sollen denjenigen besser kennenzulernen. Dabei sollten wir eigentlich jedem diese Chance geben, da sich in den meisten Fällen herausstellt, dass derjenige ganz anders ist, als man gedacht hat.

Bei unseren Protagonisten ist es genauso. Jeder der fünf hat zu Anfang erst einmal ein bestimmtes Bild von dem jeweils anderen. Nell ist z.B. das nette und ein wenig unscheinbare Mädchen von Nebenan, wohingegen Chris der Nerd ist, der die Welt hauptsächlich durch das Objektiv seiner Kamera betrachtet. Anton erfüllt jedes noch so kleine Klischee eines Strebers. Valeska dagegen ist die kühle und arrogante Schulschönheit, die immer über alles und jedem erhaben zu sein scheint. Und Leo…Leo ist ein echter Draufgänger und der Schwarm aller Mädchen. Da die Kapitel immer abwechselnd aus der Sicht von einem der fünf erzählt wird, haben wir im Laufe der Geschichte nicht nur die Möglichkeit in die Gedanken und Gefühle jedes einzelnen einzutauchen und sie Stück für Stück kennenzulernen, sondern auch hinter ihre Fassade zu blicken. Dabei war ich mehr als einmal überrascht wie sehr die Fremd- und die Eigenwahrnehmung voneinander abweicht. In jedem der fünf steckt viel mehr, als er oder sie zunächst zeigen möchte. Zu sich selbst zu stehen und auch so wie man wirklich ist aufzutreten, ist nämlich gar nicht so leicht und kostet einiges an Mut. Es ist viel einfacher eine Rolle zu spielen und vorzugegeben jemand zu sein, der man eigentlich nicht ist, um dazuzugehören.

Das stellen die fünf schließlich auch fest. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr wird ihnen bewusst, wie falsch sie einander eingeschätzt haben. Ich fand es schön zu sehen, wie sie langsam Vertrauen zueinander gefunden haben, sodass es schließlich auch keine Rolle mehr gespielt hat, dass sie bis zu diesem Tag kaum etwas miteinander zu tun hatten. Und obwohl sie so unterschiedlich sind, harmonieren sie eigentlich ganz gut miteinander. Wenn sie ehrlich, dann schätzen sie die Gesellschaft der anderen doch sehr.

Die Charaktere sind absolut authentisch und lebendig gezeichnet. Ich konnte ihre Träume und Hoffnungen, Ängste und Zweifel sehr gut nachvollziehen, da mich damals, als ich in ihrem Alter war, ähnliches beschäftigt hat. Schade, dass ich bis zum Schluss nicht vollkommen warm mit ihnen geworden bin. Vor allem mit Valeska hatte ich meine Probleme. So wie sie sich in ihren Kapiteln gibt, mochte ich sie echt gerne. Wenn ich sie jedoch aus Sicht der anderen erlebt habe, dann fand ich Verhalten teilweise ganz schön von oben herab und zickig.

Die Nacht gestaltet sich sehr ereignisreich, sodass es einem während es Lesens nicht langweilig wird. Man ist neugierig, was sich die fünf noch einfallen lassen, um sich die Zeit zu vertreiben. Ich muss allerdings sagen, dass mir ein paar Entwicklungen nicht ganz so gut gefallen haben. Das eine oder andere war mir auch ein wenig zu überstürzt. Am Ende hätte ich gerne noch ein paar mehr Seiten gehabt, damit Patrycja Spychalski den oder den Aspekt etwas länger hätte ausführen können. Außerdem hätte ich gerne gewusst, wie es mit der beginnenden Freundschaft der fünf weitergeht. Gehen sie am Montag in der Schule wieder getrennte Wege und tun so als würde sie sich nicht kennen?  

 
In „Heute sind wir Freunde“ lässt Patrycja Spychalski fünf unterschiedliche Charaktere aufeinander treffen, die notgedrungen Zeit miteinander verbringen müssen und sich dabei nicht nur miteinander anfreunden, sondern auch lernen, wie wichtig es ist zu sich selbst zu stehen. Diese Entwicklung zu beobachten fand ich sehr schön. Leider gab es aber auch Ereignisse, die mir nicht so gut gefallen haben. Vor allem zu Ende ging alles ein wenig zu schnell. Ein paar mehr Seiten hätten hier sicher nicht geschadet. 
 


Patrycja Spychalski, geboren 1979 in Starogard, Polen, zog im Alter von neun Jahren mit ihren Eltern nach Berlin. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Schauspielausbildung, wandte sich dann aber einem ganz anderen Bereich zu: Seit 2002 arbeitet sie in vielfältigen sozial-kulturellen Projekten mit Kindern und Jugendlichen. Sie schrieb mehrere Kurzgeschichten für Anthologien, bevor sie ihren ersten Roman Ich würde dich so gerne küssen verfasste. [Quelle: Verlagshomepage cbt]



Freitag, 27. Mai 2016

[Neuzugänge] Ohne ein paar neue Bücher wäre es doch langweilig...


Hallo ihr Lieben,

die letzten 2-3 Wochen war ich eigentlich relativ sparsam, was das Kaufen von neue Bücher angeht. Wenn mich gerade nichts von meinem SuB angesprochen hat, dann habe ich bei mir auf der Arbeit einfach mal das Regal mit den Leseexemplaren durchgesehen und davon eins mit nach Hause genommen. Wie ihr gleich auch feststellen werdet, ist dieses Mal auch kaum ein Jugendbuch dabei. Das hat zwei Gründe: 1. Ich bin am Anfang dieses Monats vom Kinder-und Jugendbuch in die Belletristik gewechselt, sodass ich jetzt natürlich vermehrt "Erwachsenenromane" lese, um die Kunden dort ebenfalls gut beraten zu können. 2. Ich habe in letzter Zeit gemerkt, dass mich viele Jugendbücher einfach nicht mehr so begeistern können, wie es letztes Jahr noch der Fall war. Meine Interessen scheinen sich ein wenig verändert zu haben. Ich lese daher im Moment nur noch Jugendbücher von Autoren, von denen ich weiß, dass sie mir gefallen werden.

So jetzt habe ich aber genug gequatscht...Kommen wir zu meinen Neuzugängen :)


Seit Samstag läuft bei uns und in allen anderen Osianderschen Buchhandlungen schon der zweiwöchige Taschenbuchmarkt. Schon der Interessehalber musste das Angebot auch ein bisschen durchstöbern. Tja und ich bin natürlich fündig geworden ;)  Über Die Sturmrose von Corina Bomann habe ich mich besonders gefreut, da ich es schon ein Weilchen auf meiner Wunschliste stehen hatte. Spätestens seit "Die Mitternachtsrose" von Lucinda Riley bin ich ganz Feuer & Flamme für diese Art der Romane. Ich schreib dir jeden Tag trifft meinen Geschmack voll und ganz. Wie ihr vielleicht wisst, interesse ich mich sehr für Geschichte und zwar insbesondere für die Zeit des dritten Reichs und des zweiten Weltkriegs. Suzanne Hayes und Loretta Nyhan erzählen von der Brieffreundschaft zwischen zwei jungen Amerikanerinnen, deren Männer an der Front kämpfen. Ich bin schon super gespannt darauf und hoffe, dass meien Erwarungen erfüllt werden. 

 

Da "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen geliebt habe, habe ich mir nun Emma von ihr gekauft. Ich hoffe, dass ich bald dazu kommen werde es zu lesen :) 

Ich bin zwar nicht der riesengroße Nicholas Sparks Fan, doch zwischendurch lese ich seine Bücher wirklich gerne. Der Klappentext von Wenn du mich siehst hat mich gleich auf anhieb angesprochen, sodass ich es mir als Leseexemplar angefragt habe. Wann ich es genau lesen werde, weiß ich allerdings noch nicht. Momentan höre ich nämlich "The Choice - Bis zum letzten Tag" und tue mich sichtlich schwer damit. Bis jetzt (und ich bin über der Hälfte) ist nicht viel passiert...Dafür geht mir die Protagonistin Gabby permanent auf die Nerven. 


Ja, auch bei mir ist These Broken Stars eingezogen. Dieses Buch ist mir schon in der Verlagsvorschau ins Auge gesprungen. Aber nicht nur wegen dem Cover, sondern auch wegen des Klappentextes. Ich finde Lilacs und Tarvers Geschichte hat so ein bisschen was von The 100.


Und damit wären wir schon am Ende angelangt...Habt ihr schon eins von diesen Büchern gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen?

Ich wünsche euch noch einen schönen und vor allem sonnigen Tag! 


Liebe Grüße
 

Donnerstag, 26. Mai 2016

(Leseeindruck) "Book Elements - Die Magie zwischen den Zeilen" von Stefanie Hasse

https://www.carlsen.de/softcover/bookelements-band-1-die-magie-zwischen-den-zeilen/72822
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Wenn die Menschen nur wüssten, wie gefährlich das Bücherlesen ist, wäre Lins Job um einiges leichter. Aber leider verlieben sich tagtäglich junge Frauen in Romanfiguren und ahnen dabei nicht, dass sie ihnen mit jedem schwärmerischen Seufzer ein wenig mehr Leben einhauchen – bis die Protagonisten aus den Büchern heraustreten, die Stadt unsicher machen und Lin sie wieder einfangen muss. Die unwiderstehlichen Vampire, die muskulösen Außerirdischen, die Gitarre spielenden Bad Boys … Als Wächterin der Bibliotheca Elementara kennt Lin sie alle persönlich. Alle außer Zacharias, den Protagonisten ihres Lieblingsbuchs »Otherside«, das sie entgegen aller Wächterregeln heimlich liest. Dabei ist er der einzige Romanheld, den sie gerne einmal kennenlernen würde… 

 
Man hat bereits zu Anfang deutlich gespürt, wie viel Herzblut und Liebe die Autorin in diese Geschichte gesteckt hat. So hat mir das Lesen gleich noch viel mehr Spaß gemacht. Aber auch vom Inhalt war ich sehr schnell angetan, sodass gar nicht mehr daran zu denken war, dass Buch aus der Hand zu legen. Als wir die Protagonistin Lin kennenlernen, erfahren wir sogleich, dass sie alles andere als ein normales Leben führt. Sie ist eine Wächterin der Bibliotheca Elementara und als solche ist es ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass das Gleichgewicht zwischen der fiktionalen und der realen Welt aufrecht erhalten bleibt. Jeden Tag macht sie sich mit ihren Wächterkollegen auf die Suche nach Seelenlosen - damit sind die Charaktere gemeint, die von irgendwelchen Lesern aus ihren Büchern herausgelesen wurden, was gar nicht so selten passiert. Wenn ein Leser eine so starke emotionale Bindung zu einer Figur aufbaut, dann haucht er ihr damit unbewussterweise Leben ein, sodass sie sich aus ihrer Geschichte lösen kann. Die Aufgabe der Wächter besteht darin diese Seelenlosen zu bannen und zurück in ihre Welt zu schicken.

Das Setting von Stefanie Hasses Geschichte ließ mein Leserherz sofort höher schlagen, wobei ich mich auch ein wenig ertappt gefühlt habe. Ich wäre glaube ich so eine Leserin, die dauernd irgendwelche Charaktere insbesondere heiße Bad Boys wie z.B. Cameron Hamilton oder Daemon aus den Büchern herauslesen würde…Jedenfalls fand ich die Idee dahinter unglaublich toll und vor allem super einfallsreich umgesetzt. Mit einer der coolsten Aspekte: Jeder Wächter hat die Macht über ein anderes Element, aus diesem er bestimmte Kräfte ziehen kann, die ihm beim Bannen der Seelenlosen helfen.

Da mich die ersten Seiten und Kapitel schon so in ihren Bann ziehen und fesselt konnten, hätte ich nicht gedacht, dass der weitere Handlungsverlauf noch mitreißender gestaltet hätte werden können. Die seltsamen Vorkommnisse haben die Spannung ganz schön in die Höhe schießen lassen. Erst werden die Wächter auf eine Anomalie bei einem Seelenlosen aufmerksam und dann wandeln plötzlich auch noch viel mehr Seelenlose als sonst in der Wirklichkeit herum. Es scheint fast so als würden die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit langsam aber sicher verschwinden, doch warum? Allerdings ist das noch nicht alles, was Lin Kopfzerbrechen bereitet…Ihr Lieblingsbuch „Otherside“ scheint alles andre als ein normales Buch zu sein…Jede Menge Rätsel, die es zu lösen gilt, kommen auf einen zu.

Lin war mir auf anhieb sooo sympathisch. Ich liebe es einfach, wenn sich eine weibliche Protagonistin selbstbewusst gibt und nicht auf den Mund gefallen ist. Und letzteres hat mir Lin im Umgang mit Ric bewiesen. Die beiden sind wirklich das komplette Gegenteil voneinander, was dafür sorgt, dass sie mehr als einmal aneinander geraten sind. Ihre Schlagabtausche haben mich jedes Mal zum Schmunzeln gebracht. Wie sagt man doch so schön: Was sich liebt, dass neckt sich. Und das mehr zwischen ihnen ist, wurde mir mehr als einmal vor Augen geführt. Ric ist aber auch kein schlechter Fang. Zu Anfang hat er zwar einen etwas arroganten und überheblichen Eindruck gemacht, doch für sein Verhalten gibt es einen ganz plausiblen Grund.

Eine große Nervensäge in diesem Buch war Zac, der Protagonist aus Lins Lieblingsbuch „Otherside“. Der Typ ging gar nicht! Sorry Lin, ich weiß echt nicht warum du ihn so toll findest. Vielleicht rührt meine Antipathie auch daher, dass er Ric in Sachen Lin in die Quere gekommen ist. Ich stand voll und ganz auf Rics Seite und wollte nicht, dass irgendein dahergelaufener Kerl sich zwischen ihn und Lin stellt. Lin und Ric gehören zusammen, basta! Aber meine Befürchtung, dass es ein Liebesdreieck geben wird, hat sich (zum Glück) nicht bewahrheitet.

Dank des locker leichten und flüssigen Schreibstils bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Gut gefallen hat mir außerdem, wie bildhaft die Beschreibungen sind. So hatte ich nicht nur den Eindruck, als würde ich ein Teil der Geschichte sein, sondern auch die Gefühle von Lin waren so absolut greifbar. Darüber hinaus bin ich gut mit Informationen versorgt worden, wobei ich mir gewünscht hätte ein bisschen mehr über Lins und Rics Vergangenheit zu erfahren. Hätte es ein paar Rückblende gegeben, dann hätte mir der Verlauf ihrer Liebesgeschichte noch besser gefallen. So ist mir das eine oder andere zu schnell zwischen ihnen gegangen. Die letzten Seiten und Kapitel vor Schluss waren an Spannung kaum zu überbieten. Besonders eine Enthüllung hat mich vollkommen unvorbereitet getroffen.

 
Mit „Book Elements – Die Magie zwischen den Zeilen“ hat Stefanie Hasse eine Geschichte geschrieben, die das Herz jedes Buchliebhabers höher schlagen lässt. Mit jeder gelesenen Seite, wünscht man sich mehr selbst zu einem Teil der Bibliotheca Elementara und den Wächtern zu werden. Die Handlung an sich ist sehr abwechslungsreich und vielseitig gestaltet. Spannung und Action kommen definitiv nicht zu kurz! Ein Hauch Magie, eine kleine Liebesgeschichte und gute Portion Humor machen das Lesevergnügen perfekt. 


Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen im Süden Deutschlands. Als Buchbloggerin taucht sie stets in fremde Welten ein und lässt ihrer eigenen Kreativität in ihren Romanen freien Lauf. Ihre zwei fantasybegeisterten Kinder machen ihr immer wieder aufs Neue deutlich, wie viel Magie es doch im Alltag gibt und dass mit einem kleinen Zauber so vieles einfacher geht. [Quelle: Verlagshomepage Carlsen Verlag]