Freitag, 12. August 2016

(Leseeindruck) "These Broken Stars - Lilac und Tarver" von Amie Kaufman und Meagan Spooner

https://www.carlsen.de/hardcover/these-broken-stars-lilac-und-tarver/71163 
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Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls... 

 
Als Leser wird man sofort mitten ins Geschehen geworfen. Man findet sich auf der Icarus, dem modernsten Raumschiff der Galaxie wieder und begleitet den Protagonisten Tarver auf eine Party der Reichen und Schönen. Dort begegnet er auch zum ersten Mal Lilac, dem reichsten Mädchen des Universums. Beide fühlen sich auf anhieb zueinander hingezogen, doch da Lilacs Vater äußerst empfindlich reagiert, wenn er sie in männlicher Begleitung sieht, erteilt Lilac Tarver schroff eine Abfuhr, was Tarvers Meinung über reiche Mädchen wieder einmal nur bestätigt.

Die Geschichte konnte mit ihrem intergalaktischen Setting bereits auf den ersten Seiten eine gewisse Anziehungskraft auf mich ausüben, sodass es für mich schon nach kurzer Zeit unmöglich war das Buch aus der Hand zu legen. Vollkommen gefesselt war ich schließlich, als es zu technischen Problemen auf der Icarus kam und sich Lilac und Tarver in eine Rettungskapsel gerettet haben. Als sie wenig später auf einem fremden Planeten stranden, scheinen sie die einzigen Überlebenden zu sein. Aufgeben kommt für sie allerdings nicht infrage. Sie sind fest entschlossen zu überleben und stellen sich dem Unbekannten. Ihre Zusammenarbeit wird zunächst durch die Vorbehalte, die sie voreinander haben, erschwert…Diese kleine Hass-Liebe hat der Handlung, die ansonsten eher ruhiger verlaufen ist, eine gewisse Dymanik verpasst. Und natürlich war ich auch gespannt wie sich die Beziehung zwischen den beiden weiterentwickelt.

Was meine Neugier ebenfalls geschürt hat, waren die Dialoge zu Beginn jedes Kapitels, da sich ihr Sinn erst später erklärt hat. Aber mich hat auch die Frage beschäftigt, warum Lilac von ihrem Vater so überbehütet wird. Naja und dann waren da auch noch die seltsamen Vorkommnisse auf dem Planeten. Da ich es nicht erwarten konnte eine Antwort auf eine meiner Fragen zu erhalten, war mein Drang weiterzulesen konstant hoch. Ich habe jede Sekunde mit „These Broken Stars“ genossen, insbesondere deshalb, weil der Verlauf der Geschichte nicht vorhersehbar war und man nicht genau sagen konnte, worauf es letztendlich hinauslaufen wird.

Lilac und Tarver haben mir wirklich gut gefallen. Tarver, der trotz seines jungen Alters schon ein gefeierter Kriegsheld ist, ist sein Erfolg nicht zu Kopf gestiegen. Im Gegenteil! Er ist sich seiner Wurzeln genau bewusst und fühlt sich in der Luxuswelt der Reichen und Schönen extrem unwohl. Mit seiner sympathischen und äußerst charmanten Art, hatte er mich gleich auf seiner Seite. Mit Lilac hatte ich dagegen so meine Probleme. Sie wollte Tarver zwar nur schützen, dennoch fand ich ihr Verhalten ihm gegenüber einfach nur unmöglich. Sie war total herablassend und arrogant. Naja zum Teil hat sie sich wahrscheinlich auch so aufgeführt, um ihre Unsicherheit und ihre Angst zu überspielen. Das Leben auf dem Planeten ist ganz anders als bei ihr Zuhause und ohne Tarver wäre sie vollkommen aufgeschmissen. Schön, dass sie ihre Maske nach und nach fällen lässt und ihr wahres Ich zeigt.

Die Beziehung der beiden entwickelt sich langsam und nachvollziehbar. Es gab einige wirklich sehr romantische Momente.

Obwohl ich mich anfangs ein wenig an Begriffe wie Hyperspace oder Terraformierung gewöhnen musste und ich gerne noch ein paar mehr Hintergrundinformationen gehabt hätte, konnte mich das Autorenduo Kaufman und Spooner defintiv mit ihrem Weltentwurf überzeugen. Vor allem die Landschaft des Planeten wurde schön bildhaft beschrieben, wodurch eine dichte Atmosphäre entstand.

Im hinteren Drittel wurde ich von einer total unerwarteten Wendung überrascht, die mich sprachlos gemacht und dafür gesorgt hat, dass meine Gefühle auf den darauffolgenden Seiten und Kapiteln Achterbahn gefahren sind.
 



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- Sarina