Freitag, 15. Juli 2016

(Leseeindruck) "Stepbrother Dearest" von Penelope Ward

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Greta freut sich auf das letzte Jahr an der Highschool, vor allem da ihr Stiefbruder Elec, dem sie noch nie begegnet ist, für das Abschlussjahr zu ihnen ziehen soll. Doch Elec stellt sich als rebellischer Macho heraus, der jeden Abend ein anderes Mädchen mit nach Hause bringt – am meisten aber hasst Greta die Art, wie ihr Körper auf ihn reagiert. Und als eine gemeinsame Nacht alles verändert, ist es auch um ihr Herz geschehen. Doch so schnell wie Elec in Gretas Leben getreten ist, so schnell verschwindet er auch daraus. Jahre später begegnet sie ihm wieder und muss feststellen, dass aus dem Teenager ein Mann geworden ist, der immer noch die Macht besitzt, ihr Herz in tausend Teile zu zerbrechen ... 

 
"Stepbrother Dearest" hat von der ersten Seite an einen gewaltigen Sog auf mich ausgeübt. Ich konnte mich nicht mehr davon lösen und habe die Geschichte von Greta und Elec daher in einem Rutsch verschlungen.

Greta war mir auf anhieb sympathisch. Wir lernen sie als 17-jähriges Mädchen kennen und dürfen aus ihrer Sicht mitverfolgen wie sie ihren Stiefbruder Elec kennenlernt. Obwohl er alles andere als nett zu ihr ist, fühlt sie sich sofort unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Allerdings versucht sie sich ihre Anziehung für ihn nicht anmerken zu lassen. Stattdessen setzt sie alles daran zu ihm durchzudringen. Das stellt sich jedoch als ziemlich schweres Unterfangen heraus... Ich muss ehrlich sagen, dass ich zunächst kein großer Fan vo Elec war. Sein Verhalten gegenüber Greta war einfach unmöglich. Als ich jedoch erfahren habe was die Gründe hierfür sind, war ich ihm gegenüber schon versöhnlicher gestimmt. Und je mehr ich hinter seine Fassade blicken durfte, umso besser hat er mir gefallen. Ja, Greta und er haben mir zusammen auch sehr gut gefallen. Traurigerweise werden die beiden viel zu schnell voneinander getrennt. Da einen die Autorin so hautnah an Gretas Gefühlen teilhaben lässt, hat mir diese Trennung auch einen Stich versetzt.

Dieser Stich war allerdings nichts im Vergleich zu dem, was ich bei ihrem Wiedersehen sieben Jahre später empfunden habe. Gretas Gefühlschaos hat sich mit gleicher Intensität auf mich übertragen. Ich habe mit ihr mitgefühlt und mitgelitten (Stellenweise hatte ich sogar Tränen in den Augen). Ich habe mit ihr kurze Momente der Hoffnung, der Freude, aber auch der Trauer und Schmerz geteilt. Ganz automatisch habe ich angefangen mit ihr und Elec mitzufiebern, da ich der Meinung war, dass sie unbedingt ein Paar werden müssen. Der Verlauf der Geschichte war unglaublich fesselnd und mitreißend.

Schön fand ich, dass Penelope Ward uns im hinteren Drittel die Möglichkeit gegeben hat, in Elecs Gedankenwelt einzutauchen. So konnte man ihn als Leser noch einmal viel besser verstehen. Es wurde das eine oder andere enthüllt, was mich wirklich sprachlos gemacht hat.
 


Kommentare:

  1. Hi Sarina, hehe, so unterschiedlich sind die Geschmäcker. Ich fand das Buch nicht besonders, Elec wurde mr auch später nicht sympathisch und als dann alles nochmal aus seiner Perspektive erzählt wurde, hat mich das eher genervt. Da habe ich schon bessere New Adult-Geschichten gelesen

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  2. Ja das merke ich auch immer wieder^^ Mir geht das gerade so beim zweiten Teil von "Die rote Königin". Von anderen habe ich bisher nur gutes gehört. Ich dagegen komme ich nur gaaanz langsam voran, da ich mich andauernd über Mare aufrege.

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Hallo :)

schön das ihr auf meinem Blog gelandet seid! Wenn ihr wollt, dann könnt ihr mir einen Kommentar da lassen. Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen^^ Viel Spaß beim Stöbern!

- Sarina