Sonntag, 17. Juli 2016

(Leseeindruck) "Darkmouth - Die Legenden schlagen zurück" von Shane Hegarty

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Eigentlich könnte Finns Leben ganz normal sein: Sein Vater ist von der verseuchten Seite zurückgekehrt und Darkmouth ist zum ersten Mal seit 1.000 Jahren legendenfrei. Unglücklicherweise steht aber Finns 13. Geburtstag kurz bevor, an dem er offiziell zum Legendenjäger wird. Zu allem Überfluss strömen außerdem allerlei sensationsgierige Halbjäger und drei Mitglieder des Rats der Zwölf nach Darkmouth, um Finn beim Training zu begutachten. Und natürlich lauern dicht hinter den Toren der Stadt bereits die nächsten Legenden, um Finns Traum von einem ruhigen Leben mal wieder gehörig durcheinander zu bringen. 

 
Nachdem ich bereist zweimal zu Besuch in Darkmouth war und zusammen mit Finn spannende und actionreiche Stunden verbringen durfte, habe ich mich sehr darauf gefreut ein weiteres Abenteuer mit ihm zu erleben.

Der locker, leichte Schreibstil des Autors hat mir den Einstieg wie gewohnt leicht gemacht, wobei ich sagen muss, dass ich schnell einige Erinnerungslücken bei mir feststellen musste. Zum Glück haben die kurzen Rückblenden meinem Gedächtnis wieder auf die Sprünge geholfen, sodass ich mich voll und ganz den gegenwärtigen Ereignissen zuwenden konnte.

Nachdem es Finn und den anderen am Ende von Band 2 gelungen ist das Tor zur Verseuchten Seite zu schließen, ist Ruhe in Darkmouth eingekehrt. Doch wer denkt, dass sich Finn darüber freut, der liegt falsch. Um ehrlich zu sein vermisst er die turbulenten Zeiten, in denen er regelmäßig auf Legendenjagd gehen musste. Langweile kommt allerdings trotzdem nicht auf…Finn’s Zeremonie, die ihn zu einem vollwertigen Legendenjäger macht, steht kurz bevor. Halbjäger aus aller Welt und auch der Rat der Zwölf sind extra angereist, um bei seiner „Vollendung“ mit dabei zu sein. Finn möchte so kurz vor dem Ziel nicht versagen – vor allem nicht nach dem, was er schon alles erlebt hat.

Finn’s Entwicklung finde ich bis jetzt erstaunlich. Es ist kaum noch etwas von dem verängstigten und unsicheren Jungen aus Band 1 zu sehen. Die vergangenen Ereignisse haben ihn stärker, selbstbewusster und selbstsicherer gemacht. Und was die größte Überraschung ist: Er hat tatsächlich Gefallen an seinem ereignisreichen Leben gefunden. Das hat er aber erst gemerkt, als keine Legenden mehr aufgetaucht sind.

Während es zu Anfang eher ruhiger zugeht, baut sich langsam aber sicher Spannung auf. Halbjäger verschwinden plötzlich spurlos. Zurückbleiben nur mysteriöse Kratzspuren. Was hat es damit auch sich? Wer steckt dahinter? Auf die letzte Frage zumindest bekommen wir bald darauf eine Antwort. Diese hat mich allerdings nur zum Teil befriedigt, da meine Neugier einfach zu groß war.

Schließlich spitzt sich die Lage so zu, dass der Rat der Zwölf keine andere Lösung mehr sieht als eine bestimmte Geheimwaffe einzusetzen. Und diese sorgt für den nächsten Überraschungsmoment. Spätestens ab diesem Zeitpunkt konnte und wollte ich mich nicht mehr von den Seiten lösen. Ich war gespannt was Shane Hegarty noch so für uns bereithält. Der Handlungsverlauf seiner Geschichte war jedenfalls alles andere als vorhersehbar.

Nicht unerwähnt lassen, möchte ich die kurzen Ausschnitte, die uns einen Einblick in die Legendjäger Zentrale geben. Diese habe ich zunächst für ein wenig überflüssig gehalten, da ich nicht wusste, was sie mit dem eigentlichen Geschehen zu tun haben. Mit der Zeit wurden die Geschehnisse dort jedoch recht interessant…

Nach einem spannenden Showdown, gerade als man dachte, dass nun erst einmal alle Hindernisse und Gefahren überstanden sind, wartet noch einmal eine böse Überraschung auf einen. Eine Überraschung, die sich in der Legendenjäger Zentrale zusammengebraut hat, während in Darkmouth alle beschäftigt waren das drohende Unheil abzuwenden . Leider waren wir hier bereits am Ende angelangt, sodass wir erst im nächsten Teil erfahren werden, wie sich Finn und seine Familie diesem Hindernis stellen wird.  

 
„Darkmouth: Die Legenden schlagen zurück“ von Shane Hegarty steckt voller Spannung, Verschwörungen und Geheimnissen, sodass man sich währen des Lesens kaum von den Seiten lösen möchte. Man fiebert mit Finn, unserem sympathischen Helden, ununterbrochen mit und hofft, dass es ihm auch dieses Mal gelingen wird, die vielen Hindernisse zu überwinden. Ohne die feine Prise Humor, die zwischen den Zeilen schlummert, wäre die Geschichte jedoch nicht das, was sie ist. Egal wie ernst die Situation auch aussieht, sie lockert die Stimmung auf und bringt einem zum Schmunzeln. 


Shane Hegarty wurde 1974 in Irland geboren. Er ist Vater von vier Kindern, arbeitete schon fürs Radio und Fernsehen und war nach eigener Aussage für kurze Zeit »der schlechteste Stand-up-Komiker der irischen Comedyszene«. Zuletzt war er als Journalist bei der Irish Times tätig, konzentriert sich nun aber voll aufs Schreiben. »Darkmouth – Der Legendenjäger« ist sein Debütroman. [Quelle: Verlagshomepage Oetinger Verlag]



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- Sarina