Donnerstag, 12. Mai 2016

(Leseeindruck) "Maybe Someday" von Colleen Hoover

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Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie - hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen - vergeblich. 

 
Immer wenn ich ein neues Buch aus der Feder von Colleen Hoover beginne, dann weiß ich eigentlich schon genau was mich in den darauffolgenden Seiten erwarten wird: Eine schöne und gefühlvolle Geschichte, die mich vollkommen mitreißen und berühren wird. Allerdings kann ich mir auch sicher sein, dass es klitzekleine Details geben wird, die auch dieses Buch wieder zu etwas einzigartigem machen werden.

Als ich Sydney auf den ersten Seiten kennengelernt habe, habe ich sie sofort in mein Herz geschlossen. Daher tat es mir auch so leid, dass sie ausgerechnet an ihrem Geburtstag erfahren musste, dass sie ihr Freund mit ihrer besten Freundin betrügt - und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit mehreren Jahren. Wie man sich vielleicht vorstellen kann, fühlt sich so eine Enthüllung erst einmal wie ein Schlag ins Gesicht an und zieht einem erst einmal den Boden unter den Füßen weg. Zum Glück ist Sydney in diesem Moment nicht ganz allein auf sich gestellt. Obwohl sie und ihr Nachbar Ridge sich erst seit ca. 2 Wochen kennen, ist er für sie da und bietet ihr an vorübergehend in seine WG zu ziehen…

Muss ich zu den männlichen Hauptcharakteren in Colleen Hoovers Büchern noch viel sagen, außer, dass sie einfach zum Verlieben sind? Ridge stellt dahingehend jedenfalls keine Ausnahme dar. Er ist ein netter, einfühlsamer und liebevoller Kerl, was man vor allem in seinem Umgang mit Maggie sieht. Aber auch Sydney tut seine Anwesenheit gut, da er ihr langsam aber sicher das Vertrauen an andere Menschen zurück gibt, dass sie durch den Betrug ihres Freundes verloren hatte.

Man hat auf anhieb gespürt, dass zwischen Sydney und Ridge eine besondere Verbindung herrscht. Darum war man natürlich neugierig wie es mit ihnen weitergeht bzw. wie sich ihre Beziehung weiterentwickelt. Hach ja…es war so schön zu sehen, wie sie sich über das gemeinsame Songtexteschreiben zunächst anfreunden und dann nach und nach näher kommen. Da es aber Maggie in Ridges Leben gibt, die er über alles liebt und niemals verlassen würde, können sie diese Gefühle nicht ausleben. Daraufhin fange sie jedoch nicht an sich einzureden, dass ihnen der andere egal ist. Auch leugnen sie ihre Gefühle füreinander nicht. Stattdessen versuchen sie einen Weg zu finden, wie sie mit ihrer Anziehung und ihren Gefühlen umgehen können, um wenigstens ihre Freundschaft zu retten. Das hat mir gut gefallen, auch wenn ich wollte, dass Sydney und Ridge zusammenfinden. Allerdings hatte ich auch ständig im Hinterkopf, dass in diesem Fall Maggie verletzt zurückbleiben würde. Tja und das wollte ich eigentlich auch nicht, denn Maggie war mir total sympathisch. Ich fand, dass sie es einfach nicht verdient, dass ihr das Herz gebrochen wird - vor allem, da sie in ihrem Leben ebenfalls schon einiges durchstehen musste. Dieser innere Zwiespalt hat mir während des Lesens ganz schön zugesetzt.

Auch wenn ich Gefahr laufe mich zu wiederholen: Ich liebe Colleen Hoovers Schreibstil! Er ist einerseits locker, leicht und luftig, andererseits absolut tiefgründig und voller Emotionen. Die Geschichten an sich haben eine durch und durch fesselnde Wirkung auf den Leser, sodass es schwer wird wieder damit aufzuhören, wenn man erst einmal damit angefangen. Auch bei Maybe Someday konnte man nicht gar nicht anders, als unentwegt weiterzulesen und mit Ridge und Sydney mitzufiebern.

Was in Love & Confess die Geständnisse und in Weil ich Layken liebe der Poetry Slam war, ist hier die Musik. Sie verbindet Ridge und Sydney miteinander. Sie leben und lieben die Musik, da sie für die beiden ein Weg ist ihre Gefühle auszudrücken. Außerdem haben sie durch das Songtexteschreiben überhaupt erst zueinander gefunden. Die Texte, die auch in „Maybe Someday“ abgedruckt sind, stecken voller Gefühl, was natürlich noch besser zur Geltung kommt, wenn man sie sich anhört ;) Ich habe mich total in die Songs (die ihr übrigens hier anhören könnt) und Griffin Peterson Stimme verliebt ♥

 
Auch mit „Maybe Someday“ hat Colleen Hoover wieder bewiesen, dass sie einfach ein Talent dafür hat große Emotionen in einem zu wecken. Außerdem scheint sie, egal in welcher Situation sich ihre Charaktere befinden, die richtigen Worte zu finden. Was mir jedoch am besten gefallen hat: So emotional die Geschichte zwischen Ridge und Sydney auch ist, zwischen den Zeilen schlummert immer eine gewisse Leichtigkeit und feine Prise Humor.   



Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas. Ihren Erstling ›Weil ich Layken liebe‹ veröffentlichte sie zunächst als E-Book und stand damit sofort auf der New York Times-Bestsellerliste. Mittlerweile hat sie weitere Romane geschrieben, die allesamt eine große Fangemeinde haben und zu Bestsellern wurden. [Quelle: Verlagshomepage dtv]


 
 





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- Sarina