Freitag, 29. April 2016

(Leseeindruck) "Opposition - Schattenblitz" von Jennifer L. Armentrout

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Katy kann noch immer nicht fassen, dass Daemon sie verlassen und sich der Armee der Lux angeschlossen hat. Seit deren Invasion ist ein Krieg ausgebrochen, der schon viele Menschenleben gekostet hat. Niemand ist mehr sicher, doch um der schwangeren Beth zu helfen, wagt Katy sich aus dem Haus. Als ihr größter Wunsch in Erfüllung geht und sie Daemon begegnet, scheint dieser jegliche Gefühle für sie verloren zu haben. Katy muss herausfinden, ob noch etwas von dem Daemon, den sie liebt, in ihm steckt – bevor alles verloren ist. 

 
Als ich – nach langer Wartezeit – endlich mit Opposition beginnen konnte, war ich sofort wieder von den Ereignissen gepackt, was daran lag, dass auf den ersten Seiten eine absolut bedrückende Endzeitstimmung geherrscht hat. Seit die Lux auf der Erde gelandet sind, ist nichts mehr so, wie es mal war. Nichts und niemand ist mehr sicher, da die Lux nicht nur alles zerstören, sondern auch gnadenlos Jagd auf Menschen und Hybride machen. Dieses Verhalten hat mir wirklich die Kehle zugeschnürt. Hatte ich bisher immer gedacht, dass der VM und die Arum die größte Gefahr für Katy, Daemon und seine Familie sind, wurde mir hier das Gegenteil vor Augen geführt. Im zweiten Kapitel ging es dann gleich richtig zur Sache. Mein Adrenalinspiegel ist in die Höhe geschossen und ich konnte gar nicht anders als mit Katy mitzufiebern.

So schlecht es mir auch nach diesem ersten Einblick in „Opposition“ ging, war nicht daran zu denken, dass Buch aus der Hand zu legen, da ich wie Katy unbedingt wissen wollte, was aus Daemon, Dee und Dawson geworden ist. Wobei ich auch ein wenig Angst vor einem Wiedersehen hatte, da ich nicht wusste, wie sie sich seit ihrem plötzlichen Verschwinden verändert haben. Als Katy dann nach zwei Tagen wieder auf Daemon trifft und dieser nichts von ihr wissen möchte, war auch ich erst einmal geschockt. Katys Schmerz und Enttäuschung konnte ich richtig gut nachvollziehen. Doch Frau Armentrout hat Mitleid mit ihrer Protagonistin und uns Lesern gezeigt und uns nicht lange leiden lassen.

Ehe ich mich versah, war die erste Hälfte des Buches verschlungen. Das lag allerdings nicht nur an der spannenden und aufregenden Handlung, sondern auch am lockeren, leichten Schreibstil der Autorin, der einen nur so durch die Seiten fliegen ließ. Auch Daemons Humor und seine Sprüche, auf die wir trotz der mehr als ernsten Lage nicht verzichten müssen, haben einen großen Teil dazu beigetragen. Sie haben die bedrückende, hoffnungslose und gewalttätige Stimmung abgemildert und ein wenig erträglicher gemacht.

In der zweiten Hälfte des Buches gab es immer wieder unerwartete Wendungen und überraschende Enthüllungen, die die Lage von Katy und Daemon noch viel aussichtsloser gestaltet haben. Gab es einen Moment, in dem ich erleichtert aufgeseufzt habe, konnte ich sicher sein, dass ich im nächsten Moment wieder total angespannt und um Katy, Daemon & Co. bangen würde. Stellenweise hatte ich richtig Angst weiterzulesen, da nicht absehbar war, wie die Situation dieses Mal für sie ausgehen wird. Das war vor allem in den actionreichen Kampfszenen der Fall. Diesbezüglich habe ich jedoch einen Kritikpunkt: Und zwar ging es mir irgendwie zu leicht, wie sich Daemon & Katy aus Gefahrensituationen befreit haben. Besonders, da immer wieder betont wurde wie stark und mächtig die Lux sind.

Katy hat sich im Laufe dieser Reihe total verändert, was bei dem, was sie alles durchmachen musste, kein Wunder ist. Sie ist stark und nicht mehr darauf angewiesen, dass irgendjemand auf sie aufpasst oder sie beschützt. Sie weiß sich zu helfen und gibt nicht klein bei (schon gar nicht kampflos). Das hat mir wirklich gut gefallen. Ich muss auch sagen, dass ich Katy doch noch in mein Herz geschlossen habe. Für Daemon, Dee, Dawson, Beth etc. gilt das gleiche, weshalb es mir schwer fällt an einen Abschied von ihnen zu denken. Die Liebesgeschichte fand ich alles in allem sehr schön. Die Gefühle, die Katy und Daemon füreinander haben, waren hautnah spürbar, da Frau Armentrout uns einen direkten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gewährt und diese sehr bildhaft beschreibt. Hier und da war es mir allerdings ein wenig zu kitschig und dick aufgetragen.

Auf den Seiten kurz vor Schluss, als ich schon gar nicht mehr damit gerechnet habe, war noch einmal ein mega Plottwist eingebaut, wodurch es noch einmal richtig dramatisch wurde...Ich war im ersten Moment fassungslos und konnte nur denken: „Nein...warum tust du mir das an, Jennifer?“ Man fiebert mit, hofft und bangt, bis schließlich das erlösende Ende erreicht war.

Der finale Band von Jennifer L. Armentrouts Lux Reihe war von einer noch düsteren Atmosphäre wie sein Vorgänger beherrscht, sodass mich die ersten Seiten, wo es eher ruhig zuging, sofort wieder gepackt und gefesselt haben. Im weiteren Verlauf von Opposition warteten einige unerwartete Wendungen und überraschende Enthüllungen auf einen, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Schade fand ich jedoch, dass sich Daemon und Katy viel zu leicht aus Gefahrensituationen befreien konnten, wodurch dem Moment die Spannung entzogen wurde. Auch der bissige Humor bzw. die kleinen Kabbeleien zwischen unseren beiden Protagonisten haben mir gefehlt. Die beiden schweben durchweg auf ihrer rosaroten Wolke, sodass es stellenweise etwas zu kitschig wurde. 



Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden in West Virginia. Wenn sie nicht gerade mit dem Schreiben eines neuen Buches beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Ihre E-Books waren in den USA auf Anhieb so erfolgreich, dass sie kurze Zeit später in den Druck kamen und sofort auf die Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste kletterten. [Quelle: Verlagshomepage Carlsen Verlag]

 
 
 



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- Sarina