Donnerstag, 21. April 2016

(Leseeindruck) "The Club - Flirt" von Lauren Rowe

https://www.piper.de/buecher/the-club-flirt-isbn-978-3-492-06041-7 
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Jonas muss verrückt geworden sein. Immerhin hat er sich gerade bei einer sündhaft teuren Datingagentur angemeldet, obwohl es in Seattle mehr als genug Frauen gibt, die mit ihm zusammen sein wollen. Aber genau deshalb braucht er »The Club«: Er möchte nicht nur eine einzige Frau glücklich machen. Im Gegenteil. Er liebt die Abwechslung und genießt seine Freiheit. Zumindest bis er am nächsten Morgen seine E-Mails öffnet und eine private Nachricht der Mitarbeiterin entdeckt, die seine Anmeldeunterlagen ausgewertet hat. Sie möchte anonym bleiben, muss nach Jonas' Lobeshymnen auf sich selbst aber einfach etwas loswerden, das sein übergroßes Ego zutiefst erschüttern dürfte...Dann verrät sie ihm ihr intimstes Geheimnis, und er weiß sofort: Sie ist perfekt. Er muss sie finden. Sofort. Koste es, was es wolle.

 
Als ich mit dem Lesen anfangen habe, war ich noch etwas skeptisch gegenüber „The Club“. Diese Skepsis hat sich allerdings schnell zerstreut, da ich mich auf den ersten Seiten, wo Jonas die Anmeldung für den Club ausfüllt, doch recht gut amüsiert habe. Der Club ist ein total exklusiver Sex-Club, der es seinen Mitgliedern ermöglicht den jeweils richtigen Partner für seine speziellen Bedürfnisse zu finden – und das egal wo sich diese gerade befinden. Jonas, der gerne Sex hat, es aber leid ist den Frauen, mit denen er schläft, immer das Herz brechen zu müssen, hat große Erwartungen an diese Mitgliedschaft. Anders als so manch andere Leserin, fand ich Jonas jetzt nicht total unsympathisch. Er ist zwar etwas arrogant und überheblich, aber es hat mich eher amüsiert, dass er so von sich und seinen Fähigkeiten als Liebhaber überzeugt ist. Vor allem an der Stelle, an der er sich quasi selbst als den Spezialisten in Sachen weiblicher Orgasmus bezeichnet, bin ich aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus gekommen.

Jonas hätte jedoch nicht damit gerechnet, dass ihm eine einzige Frau dermaßen den Kopf verdrehen würde. Aber genau das passiert, als Sarah, seine Aufnahmeassistentin, in Kontakt mit ihm tritt… Sarah war mir gleich auf anhieb sympathisch. Denn anders als es in diesem Genre üblich ist, besitzt sie eine starke Persönlichkeit, die nicht auf den Mund gefallen ist. Das hat sich darin zeigt, dass sie Jonas immer wieder schön Kontra gegeben hat. Außerdem war sie nicht so dumm sich ihm gleich an den Hals zu werfen, obwohl sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen fühlt. Okay bis zu einem gewissen Punkt lässt sie sich doch auf ihn ein, aber sie bleibt dabei immer noch auf Distanz. Immerhin hat sie seine Anmeldung gelesen…Dadurch, dass sie ihm gegenüber zugegeben hat, noch nie einen Orgasmus gehabt zu haben, kann es schließlich sein, dass er sie nur als neue Herausforderung sieht und sein Interesse wieder verschwindet, sobald er mit ihr geschlafen hat.

Die Seiten und Kapitel, in denen Jonas alles daran setzt Sarah zu finden und sie davon zu überzeugen versucht, ihm eine Chance zu geben, hat meine Stimmung eine Berg-und Talfahrt durchlaufen. Mir ging es zwischen Jonas und Sarah zu schnell zur Sache. Es war nur noch von Sex die Rede. Und auch von der Wortwahl ging es sehr direkt zu. Mir ist zwar schon vorher aufgefallen, dass Jonas Antworten hier und da ein wenig plump formuliert waren, aber darüber konnte ich getrost hinweg gesehen. Hier war es mir jedoch etwas zu viel. Außerdem fand ich Sarahs Verhalten etwas übertrieben. Obwohl sie es war die den Mailwechsel zwischen ihr und Jonas abgebrochen hat, stellt sie Besitzansprüche an ihn und platzt fast vor lauter Eifersucht, als sie ihn mit einer anderen sieht. In dem Moment war ich auf Jonas Seite und dachte mir, dass sie ihm doch eine Chance geben sollte, um ihn besser kennenzulernen. Jonas kann nämlich ganz süß und romantisch sein, wenn er möchte.

Obwohl ich ein wenig genervt war, wollte ich unbedingt weiterlesen. Die Geschichte hatte einfach einen gewissen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Darüber hinaus hat mir die „Beziehung“ zwischen Jonas und Sarah in der zweiten Hälfte des Buches viel besser gefallen, was u.a. daran lag, dass der Sex nicht mehr ganz so stark im Vordergrund stand. Zudem habe ich ein wenig mehr über die Vergangenheit der beiden erfahren, sodass ich sie besser verstehen konnte. Zu Ende wurde es dann noch richtig spannend. Bereits im Laufe des Buches habe ich durch das eine oder andere Detail Zweifel am Club bekommen. Mit der Zeit hat sich der Verdacht, dass es da nicht so ganz mit rechten Dingen zugeht, schließlich erhärtet. Mit dem, was herausgekommen ist, hätte ich allerdings nicht gerechnet. Ich bin wirklich neugierig wie es in Band 2 weitergeht.  

 
Noch bevor ich einen Blick auf die Rezensionen zu “The Club” geworfen habe, war ich mir sicher, dass dieses Buch die Meinungen spalten wird. Während es die einen lieben, werden es die anderen hassen, da die Liebesgeschichte nach dem üblichen Muster verläuft. Ein gutaussehender, stinkreicher Kerl, der mit der Liebe bisher nichts am Hut hatte und auch nicht daran interessiert war etwas daran zu ändern, trifft auf DIE eine Frau, für die er dann doch bereit ist sich zu ändern.Ich gehöre zu denen, die das nicht stört. Ich lese so viel New Adult und da verlaufen die Geschichten meistens auch nach dem gleichen Schema. Ich finde trotzdem jedes Mal Gefallen daran, da jede Geschichte doch etwas Einzigartiges hat. Außerdem habe ich von Lauren Rowe gar nicht erwartet, dass sie das Rad neu erfindet. Ich wollte Spaß beim Lesen haben und genau das habe ich bekommen. Das alleine zählt für mich. 
 

Lauren Rowe ist das Pseudonym einer amerikanischen Bestsellerautorin und Singer-Songwriterin, die sich für »The Club« ein Alter Ego zugelegt hat, damit sie sich beim Schreiben dieser heißen Liebesgeschichte nicht zurückhalten muss. Lauren lebt zusammen mit ihrer Familie in San Diego, Kalifornien, wo sie mit ihrer Band auftritt und sich möglichst oft mit ihren Freunden trifft. [Quelle: Verlagshomepage Piper Verlag]
  




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- Sarina