Donnerstag, 17. März 2016

(Leseeindruck) "Für immer verbunden: Violet & Luke" von Jessica Sorensen

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Violets Leben steht auf dem Kopf. Ein Stalker macht ihr das Leben zur Hölle, und der Mord an ihren Eltern wirft immer noch einen Schatten auf ihr Leben. Als sie sich noch dazu in eine lebensgefährliche Situation bringt, schwört sie sich, nun ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Vor allem muss sie herausfinden, was sie für Luke Price empfindet. Können die beiden ihre Ängste überwinden und an einer gemeinsamen Zukunft arbeiten? 

 
Hatte ich gehofft, dass es für Violet und Luke endlich bergauf gehen und sie es schaffen würden den Dämonen ihrer Vergangenheit zu entkommen, war spätestens am Ende von „Einander verfallen“ klar, dass es noch lange nicht so weit ist. Die Bombe, die die Autorin dort platzen gelassen hat, war einfach zu groß und zu tiefgreifend. Am Anfang von „Für immer verbunden“ bekommen wir Violets ganzen Schmerz zu spüren, sodass ich gleich wieder einen dicken, fetten Kloß im Hals hatte. Ich habe mich gefragt, wie unfair das Schicksal eigentlich sein kann. Warum muss ausgerechnet Violet so viel Schlechtes wiederfahren? Und wie viel Scheiß muss sie bitteschön noch ertragen? Sie hat immerhin auch ein Recht darauf glücklich zu sein!

Während Violet also weiterhin in einem ziemlich tiefen Loch steckt, hat es Luke geschafft, dass sein Leben wieder in geregelten Bahnen verläuft. Er besucht regelmäßig seine Collegekurse und sein Footballtraining. Zwar hat er immer noch an seiner Vergangenheit zu knabbern, aber er hat eingesehen, dass es nichts bringt, wenn er seine Gefühle in Alkohol ertränkt. Außerdem gibt es ja jetzt Violet in seinem Leben, die ihn mehr als dringend braucht. Für sie ist er der Fels in der Brandung – gerade in dieser schwierigen Zeit. Nur bei ihm fühlt sie sich sicher, da nur er nachvollziehen kann, was sie durchmacht. Und Luke tut wirklich alles, damit sie sich ein bisschen besser fühlt. Ja… ich kann von Luke nur in den höchsten Tönen schwärmen. Ich finde ihn soooo unglaublich toll. Bereits in den Callie & Kayden Bänden war ich ein Fan von ihm, doch in diesem Band hat er mein Herz endgültig zum Schmelzen gebracht.

So sehr ich auch mit Violet mitgefühlt habe, war irgendwann der Punkt erreicht, an dem ich von ihr und ihrem Ich-kann-mit-den- ganzen-Gefühlen-in-mir-nicht-umgehen-weshalb-ich-sie-lieber-unterdrücke-anstatt-mich-damit-auseinanderzusetzen ziemlich genervt. Zehnmal schlimmer fand ich es jedoch, wenn sie mal wieder eine ihrer „Ablenkungsmanöver“ gestartet hat. Diese waren nicht nur unheimlich riskant, sondern sie hat in diesen Momenten auch gar nicht überlegt, dass sie Luke damit wehtun könnte. Wer sieht schon gern wenn sich die eigene Freundin mit Alkohol zudröhnt, sich selbst verletzt oder im durchnässten Zustand durch die halbe Stadt läuft. Ich konnte ihr Verhalten zwar einerseits nachvollziehen (Mein Gott ich wüsste gar nicht was ich machen würde, wenn ich so viel durchmachen hätte müssen wie sie) doch ich hätte mir gewünscht, dass sie früher eingesehen hätte, dass sie etwas ändern und sich ihrem Schmerz und ihrer Vergangenheit stellen muss, damit diese nicht auch den Rest ihres Lebens bestimmen. Denn wenn man seine ganzen Gefühle unterdrückt und alle Probleme, Ängste, Zweifel etc. in sich hineinfrisst, staut sich das an und an, bis irgendwann alles aus einem herausbricht. So sehr ich mich jedoch über Violet geärgert habe, auf den letzten Seiten war sie mir echt sympathisch und ich habe gemerkt, dass ich sie trotz allem in mein Herz geschlossen habe.

Greyson habe ich in diesem Band echt zu schätzen gelernt. Er ist ein richtig toller Freund für Violet - und das von Anfang an. Er hat sie nie verurteilt oder ihrem Ruf geglaubt. Stattdessen hat er sich die Mühe gemacht sie richtig kennenzulernen. Dabei hat er sich auch nicht von ihrer distanzierten Art abschrecken lassen.

Nach dieser emotionalen Achterbahnfahrt, der ich in den gesamten 3 Bänden ausgesetzt war, habe ich schon fast nicht mehr mit diesem Ende gerechnet. Aber das hat es umso schöner gemacht. Zwar hatte ich den Eindruck, dass es auf den letzten Seiten ein bisschen zu schnell gegangen ist, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Der Epilog hat es eh wieder herausgehauen. Ein wenig kitschig ja…Ich musste aber trotzdem aufseufzen.  

 
Wie auch schon seine beiden Vorgänger war „Für immer verbunden“ wieder voller emotionaler Momente. Wieder hatte ich während des Lesens einen dicken fetten Kloß im Hals, der lange Zeit auch nicht verschwinden wollte. Wieder habe ich von Anfang bis zum Ende an den Seiten geklebt, da die Geschichte so spannend und mitreißend war, und wieder habe ich von ganzem Herzen gehofft, dass es für Violet und Luke ein Happy End geben wird.   
 


Die Bestsellerautorin Jessica Sorensen hat bereits zahlreiche Romane verfasst. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in den Bergen von Wyoming. Wenn sie nicht schreibt, liest sie oder verbringt Zeit mit ihrer Familie. [Quelle: Verlagshomepage Heyne]
 
 
 
 
 
 





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- Sarina