Samstag, 12. März 2016

(Leseeindruck) "Einander verfallen: Violet & Luke" von Jessica Sorensen

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Luke und Violet sind sich aus dem Weg gegangen, seit sie herausgefunden haben, dass ein ein schweres Verbrechen zwischen ihren Familien steht. Doch als Luke in Schwierigkeiten gerät, ist für Viovlet sofort klar, dass sie ihm beistehen muss. Sie empfindet so viel für Luke, aber wird sie jemals wieder fähig sein, jemandem zu vertrauen?

 
Wenn ein neues Buch von Jessica Sorensen erscheint, dann kann ich gar nicht anders als es zu lesen. „Einander verfallen“ war aber auch deshalb ein Must Read, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte von Violet und Luke weitergeht. Werden sie es schaffen die beschissenen Erlebnisse in ihrer Vergangenheit und die ganzen Schicksalsschläge hinter sich zu lassen und glücklich miteinander zu werden?

Kaum angefangen zu lesen, musste ich das Buch auch schon wieder aus der Hand legen…Allerdings nicht, weil ich es so schrecklich fand…Im Gegenteil! Die Geschichte hatte mich zu diesem Zeitpunkt bereits total gepackt. Mich haben einfach die Gefühle übermannt. Das Leid und die Trauer, die Violets und Lukes ständiger Begleiter sind, haben mich schier erdrückt. (Ich hatte ganz vergessen wie schonungslos uns Jessica Sorensen die Gedanken und Emotionen ihrer Charaktere präsentiert.) Aufgrund dessen wollte ich erst einmal nicht weiterlesen. Schließlich habe ich es doch gemacht, da ich einfach nicht anders konnte. Ich habe mich schon so mit Violet und Luke verbunden gefühlt, dass ich auch den Rest mit ihnen durchstehen wollte. Im weiteren Verlauf habe ich unaufhörlich mit ihnen mitgefiebert, mitgebangt und mitgehofft - vor allem als sich die beiden nach Las Vegas aufmachen. Luke möchte dort nämlich versuchen genug Kohle zu erspielen, damit er seine Schulden bei einem zwielichtigen Typen begleichen kann. Man weiß eigentlich von Anfang an, dass das nur schief gehen kann, doch trotz besseren Wissens hofft man das man sich irrt und das ganze Schlamassel glücklich enden wird. Denn nachdem ihnen das Schicksal schon so oft einen Streich gespielt hat, haben die beiden es einfach verdient, dass einmal etwas gut ausgeht. Das gilt übrigens auch für ihre Liebe :)

Luke mag ich immer noch unheimlich gerne. Nach außen hin gibt er sich zwar so, als könnte ihm nichts und niemand etwas anhaben, doch blickt man hinter diese Fassade, sieht man, dass er insgeheim ein hochsensibler junger Mann ist. (Ich könnte seiner Mutter den Hals umdrehen, dass sie ihm solche tiefen Verletzungen zugefügt hat!) Seine weiche Seite kommt aber auch immer dann zum Vorschein, wenn es um Violet geht. Ich fand es wirklich bewundernswert, dass er trotz der vielen Probleme in seinem Leben, einen Teil von ihrer Last mitträgt, für sie da ist und sie beschützt. Das zu beobachten hat mich unheimlich berührt ♥

Mit Violet komme ich mittlerweile besser zurecht, wobei mir ihr passives und depressives Verhalten manchmal ganz schön auf die Nerven gegangen ist. Stellenweise konnte ich einfach nicht verstehen, warum sie so vieles widerstandslos über sich ergehen lässt. Nehmen wir z.B. mal die Sache mit Preston. Sie hat zwar versucht ihr Verhalten zu erklären, aber ich konnte es trotzdem nicht verstehen. Warum erlaubt sie ihm so mit ihr umzugehen und sie dermaßen schlecht zu behandeln? Mich hat das sehr mitgenommen und die Tränen in die Augen getrieben.   

 
Wie in bisher allen Büchern von Jessica Sorensen, waren auch in „Einander verfallen“ wieder einmal die geballte Ladung der verschiedensten Emotionen zu finden, was die Geschichte zu einem intensiven und absolut mitreißenden Lesevergnügen gemacht hat. Darüber hinaus fiebert man die ganze Zeit mit den beiden Protagonistin mit, da man einfach möchte, dass alles gut für sie ausgeht. Mit Violet habe ich zwar immer noch ein paar Problemchen, aber im Gegensatz zum Vorgängerband kam ich hier viel besser mit ihr zurecht.   


Die Bestsellerautorin Jessica Sorensen hat bereits zahlreiche Romane verfasst. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in den Bergen von Wyoming. Wenn sie nicht schreibt, liest sie oder verbringt Zeit mit ihrer Familie. [Quelle: Verlagshomepage Heyne]
 
 
 
 
 
 


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- Sarina