Samstag, 13. Februar 2016

(Leseeindruck) "Die Luna Chroniken: Wie Schnee so weiß" von Marissa Meyer

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Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten – doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen …

 
Endlich ist es so weit! Endlich kann ich den letzten Teil meiner geliebten Luna Chroniken in den Händen halten. Natürlich ist es dabei nicht geblieben…Voller Vorfreude habe ich mich ins Geschehen gestürzt, wobei auch ein Funken Wehmut darunter war, immerhin ist das das letzte Abenteuer, dass ich mit Cinder & Co erleben werde. Ich habe sie alle wirklich sehr in mein Herz geschlossen, weshalb ich sie schrecklich vermissen werde. Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, hatte ich große Erwartungen an diesen finalen Band. Diese sind von Marissa Meyer voll und ganz erfüllt worden. Ach was sage ich: Meine Erwartungen sind absolut übertroffen worden. In Sachen Spannung, Action und Nervenkitzel hat „Wie Schnee so weiß“ seine drei Vorgänger deutlich in den Schatten gestellt. Von Anfang bis zum Ende habe ich nur so an den Seiten geklebt und eine um die andere verschlungen. Pausen vom Lesen waren kaum möglich, da meine Gedanken zu Cinder und unseren anderen Helden zurückgegangen sind.

Für die fesselnde Wirkung hat vor allem das Setting gesorgt. Anders als in den ersten drei Bänden, spielt die Geschichte dieses Mal hauptsächlich auf Luna. Wir erhalten einen Einblick in das Leben am Königshof und die Gesellschaft, was ich super interessant fand, da ich schon länger wissen wollte wie es dort aussieht und wie sich Levanas Herrschaft auf ihr Volk auswirkt. Apropos Levana…Sie dürfen wir nicht nur aus nächster Nähe erleben, sondern auch das eine oder andere Kapitel aus ihrer Sicht lesen. Das hat meinen Hass auf sie nur noch vergrößert. Sie ist eine wirklich niederträchtige Person und besitzt ein total verzerrtes Selbstbild. Zum Glück musste ich nicht allzu viel Zeit in ihrer Gesellschaft verbringen, da sich die Handlung erst einmal auf Prinzessin Winter konzentriert hat. Winter durfte ich bereits im vorherigen Band bereits kurz begegnen, wo sie mir allerdings noch etwas suspekt war, da sie ziemlich verwirrendes und seltsames Zeug von sich gegeben hat. Hier habe ich Levanas Stieftochter jedoch schnell in mein Herz geschlossen. Anders als ihre Stiefmutter ist sie ein absolut herzensguter Mensch, der sich ehrlich um das Wohlergehen ihres Volkes sorgt. Am meisten bewundert habe ich sie jedoch für ihre Entscheidung auf ihre lunarische Gabe zu verzichten. Lieber wird sie verrückt, als ihre Macht zu missbrauchen und Menschen ihren Willen aufzudrücken.

Fast immer an Winters Seite ist Jacin zu finden. Da er stets unnahbar und kühl herüberkommt, war es für mich bisher sehr schwer ihn zu durchschauen. Ich bin ihm daher stets mit Misstrauen begegnet. In Winters Nähe habe ich allerdings einen anderen Jacin kennenlernen dürfen, der mir viel besser gefallen hat. Ich fand es so süß, wie lieb und verständnisvoll er sich Winter gegenüber verhält. Er ist für sie da, wenn sie wieder einmal von einer Vision übermannt wird und beschützt sie mit Leib und Seele. Man spürt seine Liebe zu ihr einfach. Daher fand ich es auch so grausam, dass sie ihre Gefühle füreinander nicht offen ausleben dürfen.

Ich habe mit allen Charakteren unglaublich mitgefiebert, mitgezittert und mitgebangt. Meine Nerven waren stets zum Zerreißen gespannt. Stellenweise hatte ich echt Schiss vorm Weiterlesen, denn bei den vielen überraschenden Wendungen und Hindernissen, die es für Cinder & Co zu überwinden galt, konnte man nie sagen, was als nächstes passieren wird. Manchmal war diese Folter kaum zum Aushalten. Vor allem an einer Stelle hatte ich wirklich mit den Tränen zu kämpfen. Einerseits, weil ich die Szene so schön, andererseits so herzzereißend fand. Auch im weiteren Verlauf gab es immer wieder kurze Schockmomente, bei denen ich den Atem angehalten und darauf gehofft habe, dass ich bald wieder erleichtert aufseufzen kann.

Ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert, auf welche tolle Art & Weise es Marissa Meyer schafft, bekannte Märchenelemente mit ihren Ideen zu vermischen, sodass etwas ganz besonders einzigartiges dabei heraus komm. Aber auch die Charaktere sind mitunter ein Grund dafür, weshalb ich so begeistert von dieser Reihe bin. Cinder, Scarlet, Wolf, Thorne etc. ergänzen sich einfach super, was sie zu einem unschlagbaren Team machen. Ihre Freundschaft und ihre Entschlossenheit sind ihre große Stärke im Kampf gegen Levana. Darüber hinaus sind sie wahnsinnig detailreich gezeichnet, was sie total lebendig wirken lässt. (Das gilt übrigens auch für Levana, ihre Schergen, Cinders Stiefschwester und –mutter und die anderen Nebencharakteren.)

Der finale Showdown war einfach atemberaubend und dermaßen spannend, dass ich das Buch in einem Rutsch beendet habe. 

 
Mit „Wie Sterne so weiß“ ist Marissa Meyer ein absolut grandioser Abschluss gelungen, der seine Vorgänger in Sachen Spannung, Action und Nervenkitzel definitiv übertrumpft hat. Von Anfang bis zum Ende habe ich mit Cinder & Co. mitgefiebert, mitgezittert und mitgebangt. Meine Nerven waren stets zum Zerreißen gespannt! An einigen Stellen habe ich sogar mit den Tränen gekämpft, da es so hochgradig emotional war.

Ich kann euch die Luna Chroniken wirklich nur wärmstens empfehlen! Gebt dieser fantastischen Reihe bitte eine Chance. Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen ;) 




Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der "Luna-Chroniken" sind ihr Debüt als Schriftstellerin. [Quelle: Verlagshomepage Carlsen Verlag]
 
  

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- Sarina