Samstag, 27. Februar 2016

(Leseeindruck) "Dark Elements: Eiskalte Sehnsucht" von Jennifer L. Armentrout

https://www.harpercollins.de/buecher/young-adult/dark-elements-2-eiskalte-sehnsucht 
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Layla ist verzweifelt und einsam! Sie vermisst Roth, den teuflisch attraktiven Dämonen-Prinzen. Und ihr bester Freund Zayne, der sie vielleicht über den Verlust hinwegtrösten könnte, bleibt dank ihrer seelenverschlingenden Küsse für sie tabu. Dass ihre sonst so fürsorgliche Gargoyle-Ersatzfamilie auf einmal Geheimnisse vor ihr hat, macht alles schlimmer. Schließlich entdeckt sie auch noch neue Kräfte an sich. Dann taucht völlig unerwartet Roth wieder auf. Aber bevor Layla die Zweisamkeit mit ihm genießen kann, bricht die Hölle los. 

 
Der Einstieg in „Dark Elements: Eiskalte Sehnsucht“ ist mir mehr als leicht gelungen, da die Handlung unmittelbar an die vorangegangen Ereignisse anknüpft. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin war. Und auch mit Layla habe ich mich auf anhieb verbunden gefühlt. So durfte ich hautnah miterleben und spüren, wie schlecht es ihr im Moment geht und wie groß ihre Sehnsucht nach Roth ist.  Zum Glück kann sie in dieser schwierigen Zeit auf ihren besten Freund Zayne zählen. Kurz darauf beanspruchen jedoch einige seltsame Vorkommnisse Laylas ganze Aufmerksamkeit. Einige Mitschüler von ihr drehen plötzlich vollkommen durch und machen für sie absolut untypische Dinge. Aber auch an sich selbst nimmt Layla Veränderungen wahr. So ist sie zum Beispiel vom einen auf den anderen Moment nicht mehr in der Lage die Seelen ihrer Mitmenschen zu sehen. Naja und als wäre das nicht schon genug, kehrt Roth zurück und überbringt eine schlimme Nachricht: eine Lilin wurde geboren…

Nach einem eher ruhigen Anfang, hat es die Geschichte relativ schnell geschafft mich an die Seiten zu fesseln. Dass das Spannungslevel konstant hoch bleibt, dafür haben schon all die unerwarteten Wendungen und Überraschungen gesorgt. Außerdem rätselt man fast ununterbrochen, wer die Lilin ist und wo sie sich versteckt hält. Laylas Veränderungen sowie das komische Verhalten ihrer Wächterfamilie, haben mir allerdings auch viel Stoff zum Nachdenken gegeben.

Layla bekommt es in diesem Band wirklich knübbeldick von allen Seiten. Nicht nur, dass sie auf unerklärliche Weise ihre Fähigkeit verliert, in ihrer eigenen Familie wird sie auch mehr und mehr zur Außenseiterin. Die Krönung ist allerdings, als Roth ihr unmissverständlich klar macht, dass das alles, was zwischen ihnen war, keine Bedeutung hatte. Layla ist von diesen Worten zutiefst verletzt und zieht sich verständlicherweise erst einmal zurück. Doch auch dieses Mal ist Zayne wieder zur Stelle um sie zu trösten. Obwohl ich es einerseits verstehen konnte, hat es mich trotzdem verstimmt, dass Layla sofort wieder in ihre alte Schwärmerei für Zayne verfallen ist. Mir kam es nämlich so vor, als würde sie das nur machen, um sich über Roth hinweg zu trösten, was Zayne gegenüber ganz schön unfair ist. Man merkt einfach, dass sie noch Gefühle für Roth hat und diese auch nicht so schnell weggehen werden. Layla kann sich aber nicht entscheiden, sodass es im weiteren Verlauf ein ständiges Hin und Her war. Das ist mir mit der Zeit etwas auf die Nerven gegangen ist, da es von der eigentlichen Geschichte abgelenkt hat. Außerdem hat es dafür gesorgt, dass meine Sympathie für sie extrem geschwankt hat.

Ich hatte mich so auf das Wiedersehen mit Roth gefreut, doch als es so weit war, war ich erst einmal genauso geschockt und verwirrt wie Layla. Ich habe mich gefragt, wo der charmante Roth, mit seinen sarkastischen Sprüchen abgeblieben ist. Im nächsten Moment war ich mir dann aber sicher, dass hinter diesem Verhalten mehr stecken muss, dass es einen triftigen Grund dafür gibt, wieso er Layla von sich gestoßen hat. Diese Vermutung wurde durch gewisse Andeutungen, die die Autorin immer wieder eingestreut hat, bestätigt. Und so habe ich es mir zum Ziel gemacht, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Zayne habe ich in diesem Band nicht nur zu schätzen, sondern auch zu mögen gelernt. Er ist so ein lieber und loyaler Kerl, der Layla stets zur Seite steht und sie sogar vor den anderen Mitgliedern seines Clans, die sie aufgrund ihres dämonischen Bluts ablehnen, verteidigt. Man könnte sich keinen besseren Freund als ihn vorstellen…Dass er für Layle jedoch mehr als nur das sein möchte, zeigt Zayne in diesem Teil ziemlich offensichtlich, und ja…Er hat durchaus seinen Reize^^ (Ich kann Laylas Zwiespalt schon ein wenig verstehen). Mein Favorit ist und bleibt aber Roth!

Obwohl es sich im vorherigen Band bereits angedeutet hatte, fand ich es trotzdem blöd, dass die Dreiecksliebesgeschichte hier weiter ausgebaut wurde. Ich hasse Liebesdreiecke generell, da es meistens so ist, dass ich beide Love Interest mag und es daher nicht ertragen kann, wenn einem von ihnen das Herz gebrochen wird. Hier war das Love Triangle sogar noch schlimmer, da es total unnötig ist. Für mich ist es nämlich ziemlich offensichtlich, für wen sich Layla letztendlich entscheiden wird.

Die Ereignisse auf den letzten Seiten und gerade das Ende haben mich ziemlich umgehauen, wobei ich den Cliffhanger echt richtig fies fand. Am liebsten würde ich sofort zu Band 3 greifen :)  

 
Mit „Dark Elements: Eiskalte Sehnsucht“ ist Jennifer L. Armentrout eine würdige Forsetzung gelungen. Nach einem etwas ruhigeren Anfang, konnte mich die Geschichte durchweg an die Seiten fesseln. Einmal angefangen, konnte ich kaum mehr mit dem Lesen aufhören. Schade nur, dass die Dreiecksgeschichte zwischen Layla, Zayne und Roth so viel Raum eingenommen hat, sodass die eigentliche Handlung immer mehr in den Hintergrund gedrängt wurde. Roths sarkastischen Sprüche und die spannenden sowie überraschenden Ereignisse zu Ende des Buches haben jedoch einiges wieder gut gemacht. Ich freue mich schon riesig auf den dritten Band!   


hre ersten Geschichten verfasste Jennifer L. Armentrout im Mathematikunterricht. Heute ist der bekennende Zombie-Fan New York Times-Bestsellerautorin und schreibt Fantasy- und Liebesromane für Jugendliche und Erwachsene – und denkt nicht mehr an die schlechten Mathenoten von damals … [Quelle: Verlagshomepage Darkiss]

 




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- Sarina