Mittwoch, 6. Januar 2016

(Leseeindruck) "Das schönste Geschenk" von Nora Roberts

http://www.mira-taschenbuch.de/programm-herbstwinter-201516/liebe/das-schoenste-geschenk/ 
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Für Sharon erfüllt sich ein Herzenswunsch: In einem idyllischen Städtchen erbt sie ein Haus, in dem sie ihr lang erträumtes Antiquitätengeschäft eröffnen will. Allerdings muss das Gebäude zuerst saniert werden. Wie gut, dass ihr Nachbar Victor Banning vom Fach ist. Sofort engagiert sie den attraktiven Handwerker für die Reparaturen. Aber die Zusammenarbeit gestaltet sich schwierig. Denn seit ihrer ersten Begegnung weiß Sharon, dass Victor der Mann ist, auf den sie immer gewartet hat. Im Gegensatz zu Victor, der nicht an tiefe Gefühle zu glauben scheint. Kann Sharon ihn überzeugen, dass sie die Richtige für ihn ist?
 
„Das schönste Geschenk“ war mein erstes Buch von Nora Roberts. Ich wollte schon lange etwas von ihr lesen, da ich bereits viel Gutes über ihre Büchern gehört hatte. Auch die Stimmen zu „Das schönste Geschenk“ waren mehr als positiv, weshalb ich mich dafür entschieden habe, als ich auf der Suche nach einer schönen Geschichte für die ruhigen Stunden während der Weihnachtsfeiertage war. Leider bin ich ziemlich enttäuscht worden, sodass ich mich den begeisterten Meinungen nicht anschließen…

Doch kommen wir zunächst einmal zu dem, was mir gefallen hat: Nora Roberts Schreibstil. Er ist sehr einfach gehalten, wodurch sich das Buch mir nichts dir nichts durchlesen ließen. Auch wenn mir die Geschichte selbst nicht so gut gefallen hat, musste ich mich immerhin nicht durch die Seiten quälen. (Wäre es anders gewesen, dann hätte das Buch noch einen Tick schlechter abgeschnitten!) Jedenfalls ist mir der Einstieg in die Geschichte mehr als leicht gefallen und auch die ersten Seiten haben mir noch richtig gut gefallen. Mein erster Eindruck von der Protagonistin Sharon ist sehr positiv ausgefallen. Sharon ist eine selbstbewusste Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und genau weiß was sie will. Da sie das Haus von ihrer Oma geerbt hat, ist sie in Heimatstadt zurückkehrt, um ein kleines Geschäft zu eröffnen, in dem sie Antiquitäten (u.a. aus der großen Sammlung ihrer Großmutter) verkauft möchten.

Gerade als sie ihre alte Freundin Donna in ihrem Lebensmittelgeschäft besucht, begegnet Sharon, ihrem Nachbar Victor. Victor hat vor kurzem das Grundstück neben dem ihrer Großmutter gekauft und ist gerade dabei das baufällige Haus zu renovieren. Sharon ist sofort hin und weg von Victor und sich sicher endlich ihren Traummann gefunden zu haben. Mit dieser „Wendung“ ging es leider bergab mit mir und der Geschichte. Ich habe wirklich nichts gegen Liebe auf den ersten Blick, aber dann muss für mich als Leser auch eine gewisse Anziehung zu spüren sein. Hier habe ich allerdings gar nichts gespürt, weshalb ich Sharons Gefühle für Victor nicht nachvollziehen konnte. Als es 10 oder 20 Seiten später schließlich zum ersten Kuss zwischen den beiden kam, konnte ich das ebenfalls nicht verstehen. Immerhin sind die beiden vollkommen Fremde füreinander. Der Gipfel war jedoch für mich, als Sharon Donna gegenüber verrät, dass Victor der Mann sei, den sie mal heiraten werde. Ab diesem Punkt war ich raus aus der Geschichte. Wie kann sich Sharon nur so sicher sein?! Sie weiß doch überhaupt nichts von Victor…Obwohl die zwei fast jeden Tag miteinander zu tun haben, reden sie kaum miteinander und haben daher auch keine Chance sich besser kennenzulernen.

Auch im weiteren Verlauf habe ich nichts von der Anziehung, der Verliebtheit etc. der beiden gespürt. Die Liebesgeschichte hat mich daher ziemlich kalt gelassen. Mir war es egal, ob sie zusammenkommen oder nicht.

Die Handlung zum Ende bzw. Sharon Reaktion auf Victors Geheimnis hat mich schrecklich aufgeregt, denn auf einmal hat Madam ein Problem mit dem, was sie ca. 280 Seiten nicht gejuckt hat: Und zwar das Victor ein Fremder für sie ist und sie eigentlich so gut wie nichts über ihn weiß. In meinen Augen hat sie den Preis für ihr dummes Verhalten bekommen, weshalb sie auch nicht das Recht hatte, so ein unnötiges Theater zum machen.  

 
„Mein schönstes Geschenk“ von Nora Roberts war für mich leider alles andere als ein schönes Geschenk. Dabei war ich am Anfang noch ziemlich angetan von der Geschichte und der Protagonistin Sharon. Die Liebesgeschichte bzw. die Art und Weise wie sie aufgezogen wurde, hat mir jedoch einiges versaut. Grundsätzlich habe ich zwar nichts gegen Liebe-auf-ersten-Blick, aber dann muss zwischen den Charakteren auch eine gewisse Anziehung/Chemie zu spüren sein.  Das war hier nicht der Fall! 
 



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- Sarina