Sonntag, 30. August 2015

[Kurzer Buchtipp] Mein Buchhighlight der vergangenen Woche




"Bob der Streuner" stand schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste, doch erst als ich vor kurzem einen Bericht über James und Bob im Fernsehen gesehen habe, habe ich den Anstoß dazu bekommen es endlich zu lesen. Und ich habe es nicht bereut. Im Gegenteil! Ich bin so unglaublich froh dieses Buch gelesen zu haben.
 
Die Freundschaft zwischen Bob und James ist wirklich etwas ganz besonderes. Es muss einfach Schicksal gewesen sein, dass sie zueinander gefunden haben als es ihnen am schlechtesten ging. Bob brauchte James um gesund zu werden und James brauchte Bob, um wieder einen positiven Blick auf die Welt zu bekommen, um ihm zu zeigen, dass er nicht wertlos ist und um ihn erkennen zu lassen, dass er an seiner Situation, so ausweglos sie ihm gerade auch erscheint, jederzeit etwas verändern kann, wenn er es nur versucht. Und für Bob, der ihm so treu zur Seite steht und mit ihm durch Dick und Dünn geht, möchte er sein Leben zum Besseren wenden. Der erste Schritt hierfür: James beginnt The Big Issue, eine britische Straßenzeitung, zu verkaufen. Mit an seiner Seite ist wie immer Bob, der schon bald darauf zum absoluten Publikumsliebling wird. (Wieso, weshalb, warum? Lest "Bob der Streuner"! Dann werdet ihr schon selbst merken, dass man sich Bobs Charme einfach nicht entziehen kann^^) Schritt zwei: Langsam aber sicher von Methandon, der Ersatzdroge zu Heroin, loskommen und clean werden.

 James und Bob sind mir während des Lesens echt ans Herz gewachsen, sodass ich mich immer wieder darüber aufgeregt habe, wenn jemand gedacht hat, dass er den zweien das Leben schwer machen muss. Es ist unglaublich wie viele missgünstige Menschen es gibt, denen es auch noch sichtlich Spaß macht, andere in Schwierigkeiten zu bringen z.B. in dem sie sie verleumden. Dabei ist James Leben auch sonst kein Zuckerschlecken. Das bisschen Glück und Lebensfreude, das Bob in sein Leben gebracht hat, kann man ihm doch gönnen, oder? Ach ja ich fand es wirklich toll, dass James uns Lesern so einen tiefen Einblick in sein Privatleben gegeben und uns von seiner Kindheit, seinen Drogenproblemen und seiner Zeit als Obdachloser erzählt hat. Vor allem seine Schilderungen vom Leben auf der Straße haben mich wachgerüttelt. Wie oft bin ich schon an einem Bettler oder Obdachlosen vorbeigegangen ohne diese Menschen nur eines Blickes zu würdigen, ohne mich zu fragen, welches Schicksal sie ereilt haben, dass sie heute auf der Straße sitzen und um Geld betteln müssen...Dieses Leben ist alles andere als leicht und die Gesellschaft sollte es ihnen nicht auch noch schwieriger machen!

 "Bob der Streuner" hat....

* mich berührt 
* mich zum Nachdenken angeregt
* und mir einiges für mein Leben mitgegeben 



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- Sarina