Donnerstag, 7. Mai 2015

(Leseeindruck) "Opal: Schattenglanz" von Jennifer L. Armentrout

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Katy und Daemon kommen sich endlich näher. Alles scheint perfekt zu sein, doch es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich steht Blake wieder vor der Tür und bittet sie um Hilfe. Katy ist sich nicht sicher, ob sie ihm trauen kann, aber um ihre Freunde zu retten, würde sie alles tun – selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen. Was sie noch nicht weiß: Blakes Plan wird die Wahrheit über die Lux endlich in greifbare Nähe rücken. Doch er wird Katy auch weiter von Daemon entfernen, als sie es für möglich hält.
 
Nach dem wir am Ende von „Onyx: Schattenschimmer“ nicht nur mit einem überraschenden Wiedersehen konfrontiert wurden (Dawson, dem Zwillingsbruder von Daemon und Dee, ist es gelungen den Fänge des VM zu entfliehen), sondern auch einen traurigen Verlust erfahren haben, ist die anfängliche Stimmung in „Opal: Schattenglanz“ sehr gedrückt. Die vergangenen Ereignisse habe sichtbare Spuren bei Katy, Daemon & Co. hinterlassen. Vor allem Dee ist kaum wiederzuerkennen. Von ihrem quirligen und lebensfrohen Wesen ist nur noch wenig übrig. Stattdessen dürften wir eine wütende, traurige und ernstere Version von ihr erleben, die sich von ihrer besten Freundin Katy ziemlich distanziert. Das ist zwar schade, aber unter den gegebenen Umständen absolut verständlich.

Darüber hinaus ist die Gefahr, die von der VM ausgeht, noch nicht vorüber. So rechnet Katy beispielsweise jeden Tag damit, dass die Mitarbeiter vor ihrer Tür stehen werden. In dem Hinblick ereignet sich in den ersten Kapiteln ein kurzer Spannungsmoment, der einige neue Fragen aufwirft. Danach wurde es etwas ruhiger und die Geschichte plätscherte ein wenig vor sich hin. Zwar werden Überlegungen angestellt wie Beth, Dawsons Freundin gerettet werden kann, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf Katy und Daemons Beziehung. Im Vergleich zum Vorgängerband sind die beiden einen großen Schritt weitergekommen und das Knistern zwischen ihnen ist kaum zu übersehen. Trotzdem geraten die beiden Sturköpfe immer wieder aneinander und liefern sich den einen oder anderen Schlagabtausch. Diese haben jedoch etwas an ihrem Biss verloren.

Der unterhaltsame, leichte und flüssige Schreibstil der Autorin konnte nicht nur die Stimmung ein wenig auflockern, sondern auch dafür sorgen, dass eine Seite um die andere an mir vorbeigeflogen ist. Im Übrigen entwickelt sich eine regelrechter Sog, der es einem kaum möglich macht mit dem Lesen aufzuhören, wenn man erst einmal damit angefangen hat. Durch Blakes Auftauchen gewinnt das Buch zum Glück mehr und mehr an Fahrt. Das Misstrauen ihm gegenüber ist natürlich groß, dennoch bleibt Katy und Daemon letztendlich keine andere Möglichkeit als mit ihm zusammenzuarbeiten.

Katy hat in „Onyx“ einige Sympathiepunkte bei mir verspielt, die sie in „Opal“ zum Teil wieder gewonnen hat. Im Vergleich zu Band 1 ist sie definitiv selbstbewusster geworden, schade nur, dass sie an ihrer Kratzbürstigkeit nichts verloren hat. Manchmal war sie dermaßen stur und hat darauf gepocht im Recht zu sein, dass es etwas nervig wurde. Ihre Entscheidungen sind nämlich keineswegs immer die besten…Naja dafür hat sie dazu gelernt und kann sich ihre Fehler eingestehen, was sie wiederum sympathisch gemacht hat. Daemon wird mir immer sympathischer. Das alte Bild, das ich mir von ihm gemacht hatte, ist längst überholt. Zwar legt er immer noch eine gewisse Arroganz an den Tag, aber das macht er wahrscheinlich nur um Katy zu ärgern bzw. herauszufordern. Während mich seine humorvollen Sprüche zum Schmunzeln gebracht haben, ließen seine romantischen Aktionen mich ins Schwärmen geraten.

Ruhigere Momente wurden im weiteren Verlauf mit kleinen Schockmomenten und der einen oder anderen unerwartete Wendung unterbrochen. Ich bin durch die Seiten gerast und habe mit den Charakteren mitgefiebert. Viel zu früh war ich dann auch schon auf der letzten angelangt, was ich zuerst gar nicht glauben wollte. Der Cliffhanger, der mich dort erwartet hat, war nämlich um einiges fieser als der in „Onyx“. Keine Ahnung wie ich diese Ungewissheit bis Dezember aushalten soll…

 
„Opal: Schattenglanz“ von Jennifer L. Armentrout ist um einiges ernster und auch von der Stimmung längst nicht mehr so locker leicht wie seine beiden Vorgänger. Katy und Daemon haben weiterhin mit einigen Problemen zu kämpfen, sodass ihnen nur selten ein ruhiger Moment gegönnt wird, um ihre Verliebtheit zu genießen. Obwohl die Spannung zu Anfang noch auf einem relativ niedrigen Level gehalten wird, entwickelt die Geschichte einen regelrechten Sog, dem man sich als Leser kaum entziehen kann. Mit zunehmender Seitenzahl erscheint es einem schließlich fast unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Unerwartete Wendungen lassen die Spannung kontinuierlich ansteigen, bis ein nervenaufreibender Showdown und ein wirklich fieser Cliffhanger dem Ganzen vorzeitig ein Ende bereiten.
 



Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden in West Virginia. Wenn sie nicht gerade mit dem Schreiben eines neuen Buches beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Ihre E-Books waren in den USA auf Anhieb so erfolgreich, dass sie kurze Zeit später in den Druck kamen und sofort auf die Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste kletterten. [Quelle: Verlagshomepage Carlsen Verlag]

 
 
 
 



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- Sarina