Freitag, 22. Mai 2015

(Kurz & Knapp) "Das Gegenteil von Einsamkeit" von Marina Keegan

http://www.amazon.de/Das-Gegenteil-Einsamkeit-Marina-Keegan/dp/3100022769/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1431865505&sr=8-1&keywords=das+gegenteil+von+einsamkeit 
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Nur wenige Tage nach ihrem Yale-Abschluss stirbt die 22jährige Marina Keegan bei einem Autounfall. Und hinterlässt der Welt brillante Stories voller Lebenslust. ›Das Gegenteil von Einsamkeit‹ bewegt Millionen Menschen in hundert Ländern. Marina Keegan war ein Ausnahmetalent. Sie vereint schwerelosen, sensiblen Optimismus mit literarischer Reife. Die Stories sind klangvoll, witzig, und doch gebrochen, manchmal wild und angriffslustig; sie sind ein stürmisches Plädoyer für die Jugend, die Lebensfreude, begeistern durch ihre Hoffnung und Entschiedenheit: Lasst euch nicht gleich von McKinsey anheuern, findet eure Bestimmung, habt Vertrauen in eure Zukunft! Eine flammende Aufforderung, die eigene Jugend und den Sinn des Lebens (wieder) zu entdecken 

 
Es fällt mir wirklich schwer etwas über dieses Buch zu schreiben, da ich nicht genau weiß was ich dazu sagen soll. Zu Anfang war es ein seltsames Gefühl die Worte einer Person zu lesen, die nicht mehr unter uns ist, denn vor allem die ersten Stories, gewähren dem Leser einen intimen Einblick in Marinas Inneres. Sie verarbeitet in ihnen ihre Erlebnisse, ihre Gefühle, ihre Ängste und Unsicherheiten.

Gleichzeitig spiegelt jeder Text Marinas vielseitige/facettenreiche Persönlichkeit wieder. Bereits im Vorwort versucht eine ihrer Professorinnen einen groben Überblick zu geben, wie Marina zu Lebzeiten war. Im Laufe des Buches wird das gezeichnete Bild immer genauer. Wir lesen von gute so wie schlechte Charaktereigenschaften, die sie mal mehr, mal weniger sympathisch erscheinen lassen. Insgesamt kann ich jedoch sagen, dass Marina eine sehr beeindruckende junge Frau, mit einem scharfsinnigen Verstand und einem unglaublich starken Willen war.

In ihren Worten stecken sehr viel Wahres. Jeder einzelne Essay, jede einzelne Geschichte hat mich zum Nachdenken gebracht. Es gab wirklich keinen Text über den ich mir hinterher keine Gedanken gemacht habe. Zum Teil gibt es auch ausgedachte Stories, bei denen ich jedoch manchmal nicht verstanden habe, was sie damit sagen möchte. Die autobiografischen Stellen haben mir daher um einiges besser gefallen.

Von Seite zu Seite, an der Art und Weise wie sie erzählt bzw. an ihrer Ausdrucksweise, hat man mehr gespürt wie viel Talent sie doch besessen hat. Wäre dieser tragische Unfall nicht gewesen, der sie so früh aus dem Leben gerissen hat, wäre sie sicher eine erfolgreiche Schriftstellerin geworden.  

 
Aus jedem von Marinas Texte, die wir in „Das Gegenteil von Einsamkeit“ zu lesen bekommen, sprechen die Gedanken und Ansichten einer jungen Frau, die noch so viel aus ihrem Leben machen wollte, sodass es umso trauriger ist, dass sie nie die Chance haben wird, ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Marina erzählt sehr authentisch und abwechs-lungsreich; weshalb keine Kurzgeschichte und kein Essay dem Vorgänger gleicht. Ich habe mir hinterher zu jedem Text Gedanken gemacht, wenn ich auch nicht immer verstanden habe, was die Aussage des einen oder anderen war. 


Marina Keegan (1989–2012) war Autorin, Journalistin, Aktivistin und Schauspielerin. Ihre Abschlussrede in Yale, ›Das Gegenteil von Einsamkeit‹, wurde zur Internet­sensation. Sie erhielt bereits als Studentin zahlreiche Literaturpreise, und ihr Buch wurde hochgelobt und ein Bestseller. [Quelle: Verlagshomepage S. Fischer Verlage]



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- Sarina