Montag, 18. Mai 2015

[Filmgedanken] Kein Ort ohne dich

 
 

 
Luke, ein ehemaliger Rodeo-Champion, plant sein Comeback, als er die College Studentin Sophia kennen lernt. Ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn die Kunsthistorikerin hat ein Angebot, für ihren Traumjob nach New York zu gehen. Während beide schwanken, was sie tun sollen, um Beziehung und berufliche Leidenschaft unter einen Hut zu bringen, machen sie Bekanntschaft mit Ira. Iras Erinnerungen an seine geliebte Frau und ihre jahrzehntelange Ehe, geben dem jungen Paar Hoffnung und Kraft für ihre große Liebe zu kämpfen… 

 
 

 
Nach „Honig im Kopf“ ist „Kein Ort ohne dich“ nun bereits der zweite Film in Folge, bei dem ich wirklich aufgewühlt aus dem Kino gegangen bin. Man konnte sogar noch letzte Tränenspuren auf meinem Gesicht sehen…Für mich, die früher nie bei Filmen geweint hat, ist das ein großes Lob an den jeweiligen Film.

* Handlung 

Am Anfang war ich um ehrlich zu sein etwas enttäuscht, da die Drehbuchschreiber ziemlich vom Buch abgewichen sind und Details ganz ausgespart haben. Die vielen schönen Momente, die während des Kennenlernens von Luke und Sophia entstehen, wurden nicht richtig gezeigt. Das soll nicht heißen, dass es keine romantische Momente gab, aber ich hätte gerne mehr gehabt. Man konnte gar nicht erleben wie sie sich langsam ineinander verlieben, stattdessen war die Verliebheit auf einmal dar. (Auch später im weiteren Verlauf hat mir bei dem einen oder anderen die Erklärung, die einem im Buch geliefert wird, gefehlt. Da ich die Geschichte vorher gelesen hatte, konnte ich den Zusammenhang herstellen. Für alle anderen könnte das etwas schwerer gewesen sein.)

Mit der Zeit hat mir der Film jedoch immer besser und besser gefallen - vor allem nach dem Ira aufgetaucht ist. Der etwas schrullige, aber dennoch durch und durch liebenswerte alte Mann hat mein Herz im Sturm erobert. Ich fand ihn so goldig ♥ Die Handlung hat an Emotionalität zugenommen, als Ira beginnt Sophia von seiner verstorbenen Frau Ruth und ihrer Liebesgeschichte zu erzählen. Wie sehr sich diese beiden Menschen doch geliebt haben, hat mich zutiefst berührt. In ihrem Leben war es weiß Gott nicht immer einfach für sie, aber ihre Gefühle füreinander waren stark genug um jedes noch so kleine Tief zu überwinden. An zwei besonders emotionalen Stellen sind sogar die Tränchen gekullert.  
 
Ein kleines bisschen Spannung darf in der Geschichte natürlich auch nicht fehlen. Bis zum Schluss fiebert man mit Luke und Sophia mit und hofft, dass es ein Happy End für die beiden geben wird.
Das Ende war ebenfalls richtig richtig schön und mir sind noch einmal die Tränen gekommen :''( Tatsächlich fand ich den Schluss in einigen Aspekten sogar besser gelöst als in der Romanvorlage. (Ich weiß darüber könnte man sich jetzt streiten, aber nach meinem Ermessen war es so^^)

* Schauspieler

 Alles in allem konnten mich Britt Robertson und Scott Eastwood von sich überzeugen. Sie haben Sophia und Luke sehr authentisch auf die Leinwand gebracht und auch die Chemie zwischen den beiden hat gestimmt. Sophia war mir im Film (zu meiner eigenen Überraschung) sehr sympathisch. Ein großer Pluspunkt, denn im Buch konnte ich sie mit zunehmender Seitenzahl immer weniger leiden. Scott Eastwood hat einen unglaublichen Charme ausgestrahlt, sodass ich ihm relativ schnell erlegen war. Ja und machen wir uns mal nichts vor, optisch ist er ebenfalls ein absoluter Hingucker xD 

Im Übrigen möchte ich Alan Alda, den Schauspieler, der Ira verkörpert hat loben! 

* Sonstiges

Durch die deutsche Synchronisation hat leider einiges gekünstelt gewirkt, wobei ich das nur am Anfang wahrgenommen habe. Ab der Mitte war ich nämlich so in der Geschichte versunken, dass es mich nicht mehr gestört hat. Die Filmmusik war schön und vor allem passend ausgesucht – der Soundtrack wäre eine Kaufüberlegung wert.  

 
„Kein Ort ohne dich“ ist vielleicht nicht die beste Buchverfilmung, die ich bisher gesehen habe, aber sie fesselt einen bis zum Schluss und lässt mitfiebern und mitfühlen. Darüber hinaus vermittelt sie ihren Zuschauern eine wirklich schöne Botschaft: Das Leben und die Liebe sind nicht immer leicht. Man erlebt gute und weniger gute Momente und wird in ihrem Verlauf oft vor harte Prüfungen und Entscheidungen gestellt. Ja manchmal stellt man die Liebe auch in frage oder bezweifelt, dass eine gemeinsame Zukunft möglich ist. Doch trotz aller Schwierigkeiten lohnt es sich für die Liebe zu kämpfen, selbst wenn dafür kleine und große Opfer erbracht werden müssen.  


Kommentare:

  1. Hey :)
    Ich habe den Film am Samstag gesehen und war auch ziemlich begeistert. Ich habe das Buch vorher nicht gelesen, deswegen kann ich nichts dazu sagen, ob es eine gute Buchverfilmung ist, aber mir haben keine Zusammenhänge gefehlt, also wüsste ich jetz zumindest nicht ;)
    Ira war wirklich klasse, anfangs wirkte er ja etwas schroff, aber nachher hat man ihn richtig ins Herz geschlossen!
    DAs Ende fand ich spitze, ich hatte schon befürchtet, dass es noch trauriger wird, weil Nicholas Sparks ja nicht immer unbedingt Happy Ends hat.
    Liebe Grüße,
    Jana

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  2. Hallo!
    Ich habe das Buch gelesen und den Filma auch shcon gesehen und kann dir total zustimmen! Nur fand ich z. Bsp auch die Schauspielerin der Ruth toll! Ich stellte mir Ruth genauso vor, wie sie im Film war...vom Aussehen her und von ihrer Art. Und ja....Scott Eastwood ist alleine schon das Ansehen des Filmes wert ;) Was für ein Schnuckel!
    Eine sehr gute Buchverfilmung ist das geworden!! Findet man ja nicht so oft.
    Liebe Grüße
    Martina

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- Sarina