Montag, 29. Dezember 2014

Meine Buchfavoriten im Jahr 2014


Ein ereignisreiches und vor allem lesereiches Jahr neigt sich langsam dem Ende zu...Zeit alle gelesenen Bücher noch einmal review passieren zu lassen und meine Buchfavoriten für 2014 zu küren :) Wie immer ist mir die Entscheidung alles andere als leicht gefallen, da ich die letzten 12 Monate wirklich so einige grandiose Bücher gelesen habe. Nach langem hin und her denke ich jedoch, dass ich eine gute Auswahl getroffen habe :) 

Meine Buchfavoriten 2014:


Hardcover (von oben nach unten): Daughter of Smoke and Bone, Alice im Zombieland, Wonder, Raven Stone: Wenn Geheimnisse tödlich sind, Wie Sterne so golden, Marmorkuss, Silber: Das erste Buch der Träume, Die Flammende, Die Bestimmung, Der dunkle Kuss der Sterne, Letztendlich sind wir dem Universum egal, Forbidden

Taschenbuch (von oben nach unten): Stolz & Vorurteil, Amy on the Summer Road, Wie viel Leben passt in eine Tüte, Die Sache mit Callie & Kayden, Be with me, Hope forever, Dark Elements: Steinerne Schwingen, Das Mädchen, das Geschichten fängt, Jamaica Lane, Weit weg und ganz nah, Spinnenkuss, Bevor die Nacht geht


Highlights aus meinen Favoriten:



Sonstiges:


* Meine Lieblingscover 2014 *
 
 

 * Mein Lieblingsbuchtitel 2014 * 

 

* Meine Lieblingsautoren 2014 * 


Marissa Meyer hat mir in diesem Jahr mit ihren Luna Chroniken eindeutig den meisten Lesespaß bereitet. Neben einer märchenhaften Science-Fiktion-Welt und wunderbaren Charakteren, bietet sie ihren Leser viel Spannung und Action. Ich freue mich schon sehr auf "Wie Schnee so weiß". Jedes Buch von Nina Blazon stellt ein wahres Erlebnis dar. Sie weiß einfach wie sie mit ihren Worten spielen muss, um eine ganz besondere Leseatmosphäre zu schaffen. Ich bin jedes Mal aufs Neue beeindruckt wie viel Fantasie und Detailliebe in ihren Geschichten schlummert. Von Jennifer Estep habe ich 2014 wohl die meisten Bücher gelesen...Und sowohl die Mythos Academy als auch die ersten drei Bände Elemental Assassin Reihe waren toll. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen<3


Dass Jessica Sorensen und Jennifer L. Armentrout hier aufgeführt werden, mag diejenigen, die meinen Blog regelmäßig verfolgen, wohl kaum verwundern. New Adult ist in diesem Jahr zu einem meiner Lieblingsgenre geworden und zwar vor allem wegen den Büchern dieser beiden Autorinnen :)
 


Und wie gefällt euch meine Auswahl? Ist eines der von mir aufgeführten Bücher auch unter euren Jahreshighlights?


Liebe Grüße 

Sonntag, 28. Dezember 2014

[Meine Bücherwoche] 22.12.- 24.12.2014



Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr hattet schöne Weihnachten und seid vom Weihnachtsmann reich beschenkt worden :)  Für mich waren es zumindest drei ruhige und entspannte Tage, in denen ich viel Zeit mit meiner Familie und dem Lesen verbracht habe. Dementsprechend fällt "Meine Bücherwoche" (übrigens der letzte Post dieser Art in diesem Jahr) dieses Mal etwas länger aus...

Naja ich wünsche euch trotzdem viel Spaß!

 

(Lockwood & Co und Rot wie das Meer fehlen auf diesem Bild!)

Als allererstes habe ich am Sonntag "Lockwood & Co: Die seufzende Wendeltreppe" von Jonathan Stroud beendet. Die Geschichte war spannend und nervenaufreibend bis zur letzten Seite...Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen :) Die Charaktere insbesondere Lockwood waren mir sehr sympathisch und konnten mich mehr als einmal mit ihrem Sarkasmus bzw. ihren Kabbeleien untereinander zum Lachen bringen. Band 2 werde ich bestimmt gaaannz bald lesen...

Danach habe ich mir "Nova & Quinton: Second Chance" und "Nova & Quinton: No Regrets" vorgenommen. Beide Bücher sind mir wirklich unter die Haut gegangen...Ich glaube bisher war noch keine Reihe von Jessica Sorensen so heftig. Stellenweise musste ich sie sogar kurz beiseite legen um das bereits Gelesene zu verdauen. Novas Verzweiflung ist fast eins zu eins auf mich übergegangen und ich habe die ganze Zeit nur gehofft, dass sie es endlich schafft zu Quinton durchzudringen. Wie sehr Quinton leidet bzw. von seiner "angeblichen" Schuld zerfressen wird, war zum Greifen spürbar und hat mich sowohl mitgenommen als auch unendlich traurig gemacht.

Die Entscheidung was ich als nächstes lesen soll, wurde mir am 23.12. automatisch abgenommen, denn da ist "Panic: Wer Angst hat ist raus" bei mir eingetrudelt. Panic war nach "Und wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an mir vorbei sagen sie"mein zweites Buch von Lauren Oliver und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Spannend und mitreißend von der ersten Seite, sodass man einfach immer weiterlesen und weiter mitfiebern möchte. Heather und Dogde waren zwei starke Protagonisten, die ich zwar nicht in allen Situationen aber im Großen und Ganzen verstehen konnte. 

"Rot wie das Meer" von Maggie Stiefvater wollte ich schon seit einer ganzen Weile lesen, da viele absolut begeistert von diesem Buch sind. Ja und mir hat es eigentlich auch ganz gut gefallen. Maggie Stiefvater erzählt eine spannende und düstere Geschichte, die sich für mich stellenweise etwas in die Länge gezogen hat. Puck und Sean mochte ich zwar, doch richtig warm geworden bin ich mit ihnen nicht.

So kommen wir zu meinem Wochen-und Monatshighlight: Wie viel Leben passt in eine Tüte? von Donna Freitas ♥ Man, man, man wie konnte mir dieses wundervolle, emotionale und berührende Buch nur so lange verborgen bleiben? Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, so begeistert bin^^  Ich habe Rose und Wills Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und hätte noch stundenlang weiterlesen können...Meine Rezi wird es ganz bald dazu geben, damit ihr es euch alle auch kaufen könnt!

Zum guten Schluss habe ich noch "A little too far" von Lisa Desrochers beendet. A little too far war eine leichte Lektüre für zwischendurch, die ich sehr schnell durchgelesen hatte, die mich jedoch nicht voll und ganz von sich begeistern konnte. Der Funke wollte einfach nicht richtig überspringen... Stellenweise habe ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Lexie, die Protagonistin, war mir ganz sympathisch, allerdings fand ich sie hier und da ziemlich nervig.

 



Liebste Grüße



Freitag, 26. Dezember 2014

(Leseeindruck) "Dark Wonderland: Herzkönigin" von A.G. Howard

http://www.amazon.de/Dark-Wonderland-Herzk%C3%B6nigin-Band-1/dp/3570163199/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1419591953&sr=8-1&keywords=dark+wonderland+herzk%C3%B6nigin 
Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr direkt zu amazon
Auf die Verlagshomepage?

 
Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen? 

 
Der Einstieg in „Dark Wonderland“ ist mir – dank Frau Howards lockerem und leichtem Schreibstil – sehr leicht gefallen. Die Seiten haben sich wie nichts weg lesen lassen. Natürlich lernen wir auch unsere Protagonistin Alyssa kennen, die man eigentlich kaum als normal bezeichnen kann. Alyssa kann nämlich Insekten und Blumen sprechen hören, was für sie ein ganz klares Anzeichen dafür ist, dass sie irgendwann einmal wie ihre Mutter in der Irrenanstalt landen wird. Doch bis es soweit ist, versucht sie ihre Wahnvorstellungen zu ignorieren. Jedes Insekt, dass mit ihr zu sprechen versucht, wird von ihr getötet und zum Bestandteil einer ihrer Collagen.

Noch relativ am Anfang kommt es zu einem spannenden und leicht skurrilen Zwischenfall, der Alyssa bestärkt, dass sie und ihre Mutter keineswegs unter Wahnvorstellungen leiden. Tja und ehe sie sich versieht macht sich Alyssa auch schon mit ihrem besten Freund Jeb, in den sie seit Jahren verliebt ist, auf ins Wunderland…Von da an ist die ganze Geschichte um einiges verwirrender, undurchschaubarer und auch gefährlicher geworden - vor allem als Morpheus auf der Bildfläche erscheint.

Die Spannung kommt da niemals zu kurz. Im Gegenteil, eine Überraschung, eine unvor-hergesehene Wendung folgt auf die nächste, sodass man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, da man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Mein einziger Kritikpunkt hierbei ist, dass man sehr genau lesen muss, um den Überblick behalten zu können. Alles ist ineinander verworren, sodass ich stellenweise Schwierigkeiten hatte zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden.

Alyssa ist eine tolle Protagonistin mit der ich zwar nicht gleich warm geworden bin, die mir jedoch im Laufe der Geschichte immer sympathischer wurde. Sie ist ein bisschen schräg und eckt mit ihrer Familiengeschichte (ihre Nachfahrin ist die berühmte Alice Liddell) bei ihren Mitschüler an, wovon sie sich aber nicht unterkriegen lässt. Im Wunderland stellt sie sich mutig allen Herausforderungen, da aufgeben für sie nicht in Frage kommt.

Jeb war mir ebenfalls sympathisch, da er Alyssa jederzeit zur Seite steht und für sie eine wichtige Stütze darstellt. Das einzige, was mir nicht so gut an ihm gefallen hat, war, dass er Alyssa manchmal total bevormundet hat.

Morpheus war wirklich schwer zu durchschauen, da er mehrere Gesichter bzw. Facetten hat. Man liebt und hasst ihn zugleich! Ich habe mich mehr als einmal gefragt ob Alyssa ihm trauen kann bzw. sollte.

Weiterhin gab es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Figuren wie z.B. dem weißen Kaninchen oder der Pfeiferauchenden Raupe, die von A.G. Howard allerdings auch ein neues Gewand bekommen haben.

Und auch wenn das Ende in sich abgeschlossen ist, freue ich mich schon auf ein Wiedersehen mit Alyssa, Jeb und Morpheus.

 
Mit „Dark Wonderland: Herzkönigin“ ist A.G. Howard wirklich eine geniale Version von Alice im Wunderland gelungen, die dem Original in Sachen unvorhergesehenen Wendungen, Wirrungen und bizarren bzw. seltsamen Figuren in nichts nachsteht. Ich war restlos begeistert von der Welt, in die ich hineingeworfen wurde, da sie von der Autorin wunderbar detailreich beschrieben wurde, sodass man sich alles bildhaft vorstellen konnte. Die Geschichte ist ein Abenteuer, auf das ich mich nur zu gerne eingelassen habe, obwohl ich manchmal Schwierigkeiten hatte den Überblick zu behalten.  
 


 
A.G. Howard wurde durch ihre Arbeit in einer Schulbibliothek zu "Dark Wonderland" inspiriert. Sie hatte sich schon immer gefragt, was wohl passiert wäre, wenn die gruselige Stimmung in Alice im Wunderland deutlicher zutage getreten wäre. "Dark Wonderland" ist ihr Tribut an Lewis Carroll. Wenn A.G. Howard nicht schreibt, liest sie, fährt Rollerblades, gärtnert und macht Urlaub mit ihre Familie - inklusive Ausflügen zu uralten Friedhöfen und von Geistern heimgesuchten alten Schulen, die ihr als weitere Inspiration dienen.  [Quelle: Verlagshomepage cbt]

 



Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten :)

Hallo ihr Lieben,
ich wünsche euch und euren Familien schöne und besinnliche Weihnachten. Lasst euch vom Weihnachtsmann reich beschenken ( mit gaanz vielen Büchern) und genießt die Zeit mit euren Liebsten :)

Quelle 

Im Übrigen möchte ich mich jetzt schon einmal bei euch für dieses wunderbare Bloggerjahr bedanken. Seit Anfang des Jahres sind soo viele neue Leser dazu gekommen, über die ich mich wahnsinnig gefreut habe. Ein Dankeschön auch an die fleißigen Kommentareschreiber! Es macht mir immer sehr viel Spaß euch zu antworten... 
 

Liebe Grüße 
 

Sonntag, 21. Dezember 2014

[Meine Bücherwoche] 15.12. - 21.12.2014



Hallo ihr Lieben,

nach einer gefühlten Ewigkeit gibt es heute mal wieder einen "Meine Bücherwoche"- Post. Ach ja es ist soo herrlich endlich mal wieder an etwas anderes als an Hausaufgaben und Klassenarbeiten zu denken (obwohl ich in den Ferien natürlich auch ein bisschen was tun muss - immerhin ist es bis zu meinen Abiprüfungen im März nicht mehr ganz so lange^^) Seit ihr eigentlich schon in Weihnachtsstimmung? Ich bin es noch nicht ganz, aber je weihnachtlicher unser Haus wird, desto besser wird es...

Naja ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim Lesen meiner Bücherwoche!


(The Probability of Violet & Luke fehlt leider auf diesem Bild!)


"Fountain Bridge: Verbotene Küsse" habe ich mir am Sonntagabend ganz spontan auf meinen tolino geladen und danach sofort verschlungen. In dieser Kurzgeschichte geht es um Ellie und Adam, die man bereits in "Dublin Street" kennengelernt hat. Da ich die beiden damals schon in mein Herz geschlossen habe (vor allem die quirlige Ellie war mir auf anhieb sympathisch), war ich natürlich super neugierig auf ihre gemeinsame Vergangenheit. Und was soll ich sagen? Ihre Lovestory oder besser gesagt der Weg bis dahin, ist wirklich soooo romantisch<3

Auf die Geschichte von Violet & Luke habe ich mich ebenfalls sehr gefreut, aber im Vergleich zu den anderen Büchern, die ich bisher von Jessica Sorensen gelesen habe, hat diese mich nicht ganz so begeistert, was daran lag, dass mir Violet nicht unbedingt sympathisch war. Ansonsten war dieses Buch alles andere als leichte Kost, denn obwohl sich bei Luke bereits angedeutet hat, dass er wie Kayden mit Dingen zu kämpfen hat, hat mich das Ausmaß seiner Probleme sprachlos gemacht. Ebenso wie bei Violet...Die beiden mussten wirklich schon einiges Schlimmes in ihrem Leben durchmachen.

Da ich nach dem sehr fiesen Cliffhanger unbedingt wissen wollte wie es weitergeht, habe ich mir die Fortsetzung „The Probability of Violet & Luke“ (gab es bei amazon kostenlos) geholt und weitergelesen.

Und zum Schluss habe ich mit "Die Königlichen" noch eine Trilogie beendet, die seit längerem in meinen Regal steht. Leider hat mir "Die Köngliche" nicht so gut wie die "Die Beschenkte" und "Die Flammende" gefallen. Der Anfang war zwar richtig gut, doch mit der Zeit wurde dieses ganze Netz aus Lügen und Intrigen total unübersichtlich und ich konnte irgendwie keinen roten Faden mehr erkennen. Dadurch hat sich vor allem der Mittelteil sehr gezogen...

 



Liebste Grüße

P.S. Hahaha ich hab diese Woche doch tatsächlich meinen 2-jährigen Bloggeburtstag verpasst. Das ist echt typisch für mich  xD 

Samstag, 20. Dezember 2014

(Leseeindruck) "Onyx: Schattenschimmer" von Jennifer L. Armentrout

http://www.amazon.de/Obsidian-Band-2-Onyx-Schattenschimmer/dp/3551583323/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1419082902&sr=8-1&keywords=Onyx 
Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr direkt zu amazon
Auf die Verlagshomepage?

 
Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können? 

 
Dadurch, dass mir die Ereignisse aus „Obsidian“ ziemlich gut im Gedächtnis geblieben sind, ist mir der Einstieg in „Onyx“ mehr als leicht gefallen. Auf den ersten Seiten wurde ich sogleich Zeuge einer kleinen Kabbelei zwischen Daemon und Katy, die mich sogleich zum Schmunzeln gebracht hat. Die Wortgefechte, die sich die beiden immer wieder liefern sind einfach einmalig – vor allem weil Katy wirklich fest entschlossen ist, sich nicht von Daemon um den Finger wickeln zu lassen. Dass er auf einmal so nett zu ihr ist, liegt ihrer Meinung nach nämlich einzig und allein an der Verbindung, die bei ihrer letzten Heilung entstanden ist. Tja und während sich Katy weiterhin einredet, dass Daemon keine echten Gefühle für sie hegt, bemerkt sie plötzlich einige seltsame Veränderungen an sich…

Die ersten 200 Seiten sind wie nichts an mir vorbeigeflogen, was zum einen daran lag, dass ich es sehr spannend zu beobachten fand, welche Veränderungen bei Katy vorgehen. Am Anfang dachte man sich, dass es vielleicht nur Zufälle sind, aber spätestens als sich die Vorfälle häufen, wirft man diese Vermutung über den Haufen. Als schließlich auch noch Mitarbeiter des VM auf der Bildfläche auftauchen, wird die ganze Sache ernsthaft zur Gefahr – und zwar nicht nur für Katy…Ab diesem Zeitpunkt war ich bereits vollkommen an die Seiten gefesselt.

Im ersten Teil des Buches gab es für mich allerdings auch einen kleinen, nein sagen wir etwas größeren Störfaktor: Katy oder sollte ich besser sagen Miss Sturkopf. Nach dem ich zum gefühlten tausendsten Mal gelesen hatte, dass Daemons Gefühle für sie nur der Verbindung zwischen ihnen zuzuschreiben sind, war ich echt genervt von ihr. Egal was Daemon gesagt oder getan hat, sie war nur damit beschäftigt das Haar in der Suppe zu suchen. Dabei bemüht sich Daemon wirklich Katy für sich zu gewinnen und sie dazu zu bringen sich ihre Gefühle für ihn endlich einzugestehen. Der Leser ist nämlich nicht der einzige der bemerkt, dass sie mehr für ihn empfindet als sie zugeben möchte. Es gab einige Momente zwischen den beiden in denen die Funken nur so gesprüht haben :) 

Daemon war mir in „Onyx“ dagegen super sympathisch…Er ist weiterhin um keinen Spruch verlegen und bietet Katy bzw. deren losem Mundwerk sehr gut die Stirn. Dieses Mal lässt er uns jedoch auch des Öfteren einen Blick auf seinen weichen Kern werfen, sodass wir ihn noch einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen.

Die zweite Hälfte des Buches konnte mich komplett (naja sagen wir fast, denn mit Katys Handeln war ich nicht immer einverstanden) begeistern, da Frau Armentrout die Spannung weiter ansteigen ließ. Die Handlung war gespickt mit überraschenden Wendungen, die mich im ersten Moment sprachlos gemacht haben. Immer wenn ich dachte, dass mich nichts mehr schocken könnte, gab es die nächste Enthüllung, die mich umgehauen hat. Kurz vor Schluss habe ich nur noch mit Daemon und Katy mitgefiebert.

Das Ende kam für mich leider viel zu schnell und ich hätte am liebsten sofort in Opal weitergelesen. Naja mir bleibt wohl nichts anderes übrig als bis nächstes Jahr zu warten…  

Mit „Onyx: Schattendunkel“ hat Jennifer L. Armentrout eine Fortsetzung geschaffen, die eine düstere und gefährlichere Atmosphäre verströmt, als es in Obsidian der Fall war. Auch an Spannung hat Frau Armentrout definitiv nicht gespart, wobei dies vor allem auf die zweite Hälfte des Buches zutrifft. Zu Anfang wurde der Fokus eher auf das Liebes- bzw. Gefühlschaos zwischen Daemon und Katy gelegt, was auf Dauer ziemlich nervig wurde. Das ständige Auf und Ab, wurde jedoch durch die vielen humorvollen Passagen, aber auch durch die vielen überraschenden Wendungen, die mich bis zum Schluss an das Buch gefesselt haben, ausgeglichen.


Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden in West Virginia. Wenn sie nicht gerade mit dem Schreiben eines neuen Buches beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Ihre E-Books waren in den USA auf Anhieb so erfolgreich, dass sie kurze Zeit später in den Druck kamen und sofort auf die Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste kletterten. [Quelle: Verlagshomepage Carlsen Verlag]