Samstag, 20. Dezember 2014

(Leseeindruck) "Onyx: Schattenschimmer" von Jennifer L. Armentrout

http://www.amazon.de/Obsidian-Band-2-Onyx-Schattenschimmer/dp/3551583323/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1419082902&sr=8-1&keywords=Onyx 
Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr direkt zu amazon
Auf die Verlagshomepage?

 
Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können? 

 
Dadurch, dass mir die Ereignisse aus „Obsidian“ ziemlich gut im Gedächtnis geblieben sind, ist mir der Einstieg in „Onyx“ mehr als leicht gefallen. Auf den ersten Seiten wurde ich sogleich Zeuge einer kleinen Kabbelei zwischen Daemon und Katy, die mich sogleich zum Schmunzeln gebracht hat. Die Wortgefechte, die sich die beiden immer wieder liefern sind einfach einmalig – vor allem weil Katy wirklich fest entschlossen ist, sich nicht von Daemon um den Finger wickeln zu lassen. Dass er auf einmal so nett zu ihr ist, liegt ihrer Meinung nach nämlich einzig und allein an der Verbindung, die bei ihrer letzten Heilung entstanden ist. Tja und während sich Katy weiterhin einredet, dass Daemon keine echten Gefühle für sie hegt, bemerkt sie plötzlich einige seltsame Veränderungen an sich…

Die ersten 200 Seiten sind wie nichts an mir vorbeigeflogen, was zum einen daran lag, dass ich es sehr spannend zu beobachten fand, welche Veränderungen bei Katy vorgehen. Am Anfang dachte man sich, dass es vielleicht nur Zufälle sind, aber spätestens als sich die Vorfälle häufen, wirft man diese Vermutung über den Haufen. Als schließlich auch noch Mitarbeiter des VM auf der Bildfläche auftauchen, wird die ganze Sache ernsthaft zur Gefahr – und zwar nicht nur für Katy…Ab diesem Zeitpunkt war ich bereits vollkommen an die Seiten gefesselt.

Im ersten Teil des Buches gab es für mich allerdings auch einen kleinen, nein sagen wir etwas größeren Störfaktor: Katy oder sollte ich besser sagen Miss Sturkopf. Nach dem ich zum gefühlten tausendsten Mal gelesen hatte, dass Daemons Gefühle für sie nur der Verbindung zwischen ihnen zuzuschreiben sind, war ich echt genervt von ihr. Egal was Daemon gesagt oder getan hat, sie war nur damit beschäftigt das Haar in der Suppe zu suchen. Dabei bemüht sich Daemon wirklich Katy für sich zu gewinnen und sie dazu zu bringen sich ihre Gefühle für ihn endlich einzugestehen. Der Leser ist nämlich nicht der einzige der bemerkt, dass sie mehr für ihn empfindet als sie zugeben möchte. Es gab einige Momente zwischen den beiden in denen die Funken nur so gesprüht haben :) 

Daemon war mir in „Onyx“ dagegen super sympathisch…Er ist weiterhin um keinen Spruch verlegen und bietet Katy bzw. deren losem Mundwerk sehr gut die Stirn. Dieses Mal lässt er uns jedoch auch des Öfteren einen Blick auf seinen weichen Kern werfen, sodass wir ihn noch einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen.

Die zweite Hälfte des Buches konnte mich komplett (naja sagen wir fast, denn mit Katys Handeln war ich nicht immer einverstanden) begeistern, da Frau Armentrout die Spannung weiter ansteigen ließ. Die Handlung war gespickt mit überraschenden Wendungen, die mich im ersten Moment sprachlos gemacht haben. Immer wenn ich dachte, dass mich nichts mehr schocken könnte, gab es die nächste Enthüllung, die mich umgehauen hat. Kurz vor Schluss habe ich nur noch mit Daemon und Katy mitgefiebert.

Das Ende kam für mich leider viel zu schnell und ich hätte am liebsten sofort in Opal weitergelesen. Naja mir bleibt wohl nichts anderes übrig als bis nächstes Jahr zu warten…  

Mit „Onyx: Schattendunkel“ hat Jennifer L. Armentrout eine Fortsetzung geschaffen, die eine düstere und gefährlichere Atmosphäre verströmt, als es in Obsidian der Fall war. Auch an Spannung hat Frau Armentrout definitiv nicht gespart, wobei dies vor allem auf die zweite Hälfte des Buches zutrifft. Zu Anfang wurde der Fokus eher auf das Liebes- bzw. Gefühlschaos zwischen Daemon und Katy gelegt, was auf Dauer ziemlich nervig wurde. Das ständige Auf und Ab, wurde jedoch durch die vielen humorvollen Passagen, aber auch durch die vielen überraschenden Wendungen, die mich bis zum Schluss an das Buch gefesselt haben, ausgeglichen.


Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden in West Virginia. Wenn sie nicht gerade mit dem Schreiben eines neuen Buches beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Ihre E-Books waren in den USA auf Anhieb so erfolgreich, dass sie kurze Zeit später in den Druck kamen und sofort auf die Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste kletterten. [Quelle: Verlagshomepage Carlsen Verlag]

 
 
 
 




Kommentare:

  1. Huhu :)
    Eine sehr schöne Rezension, zu einem Buch, dass ich auch unbedingt noch lesen möchte (und den ersten Band ;D).
    Alle schwärmen ja so sehr von der Reihe, sodass ich sie auch endlich beginnen will. Den ersten Band hab ich sogar schon auf meinem SuB liegen ;)

    Liebe Grüße
    Jenny

    AntwortenLöschen
  2. Hallo!
    Ich bin vollkommen deiner Meinung, der 2. Band war klasse, nur das Katy einem irgendwann echt auf die Nerven ging ;) Ich freu mich auch schon auf den 3. Band, vorallem wegen dem ,kleinen' Cliffhanger....

    LG Hasenpusche
    http://hasenpusche.blogspot.de/

    AntwortenLöschen

Hallo :)

schön das ihr auf meinem Blog gelandet seid! Wenn ihr wollt, dann könnt ihr mir einen Kommentar da lassen. Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen^^ Viel Spaß beim Stöbern!

- Sarina