Donnerstag, 4. Dezember 2014

(3 in 1) Von Wünschen, Engel und Dämonen, sowie Underground Boxkämpfen

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„Wunderbare Wünsche“ von Lindsay Ribar ist eine nette Lektüre für Zwischendurch, die mir ein paar schöne Lesestunden bereit hat. Die Geschichte hat mich jetzt zwar nicht umgehauen (aus der Idee hätte definitiv noch mehr herausgeholt werden können), aber dafür ließ sie sich schnell und flüssig lesen.

Der Anfang der Handlung ist ein wenig vor sich hingeplätschert und ein Spannungsbogen war erst zu erkennen als Olivers Feind auf der Bildfläche erscheint. Ab da wurde die Handlung jedoch um einiges aufregender. Es gab immer wieder kleine Überraschungen, die mich richtig fesseln konnten, sodass ich unbedingt weiterlesen wollte um zu erfahren wie es weitergeht.

Sowohl Margo als auch Oliver sind für meinen Geschmack etwas zu blass geblieben. Zwar kommen beide ganz nett und sympathisch herüber, ich kann aber nicht sagen, dass ich sie in mein Herz geschlossen habe. Außerdem fand ich, dass sie zu schnell Gefühle füreinander entwickelt haben, obwohl sie sich noch gar nicht richtig kannten.

Von der Idee mit den Dschinn und dem Wünschen erfüllen habe ich mir viel versprochen, was zum Teil auch gut umgesetzt wurde. Ich hoffe im zweiten Teil lässt Lindsay Ribar noch ein paar Hintergrundinformationen in die Geschichte mit einfließen. Das Ende lässt zumindest die eine oder andere Frage offen^^

Ein Pluspunkt war für mich die Prise Humor, die in die Handlung, die Gespräche etc. miteingeflochten wurde.

 
Trotz meiner Kritikpunkte habe ich „Wunderbare Wünsche“ wirklich gerne gelesen. Es ist ein schönes Buch für Zwischendurch, das keine Langeweile aufkommen lässt und das man relativ schnell durchgelesen hat. Von der Umsetzung der Grundidee ist es allerdings noch ausbaufähig. 3-3,5/5 Sternen   

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Bound to you hat mich wirklich enttäuscht zurückgelassen. Ich hatte mir definitiv mehr von der Geschichte erwartet. Die Idee hat so gut geklungen, doch die Umsetzung hat mir leider gar nicht gefallen.

Mit Nina, unserer Protagonistin, hatte ich so meine Probleme. Im Grunde ist sie mir das gesamte Buch über auf die Nerven gegangen, da sie sich häufig wie ein verzogenes Kleinkind aufgeführt hat, wenn es nicht nach ihrem Willen ging. Ihre Stimmung kann von einem auf den nächsten Moment einfach umschwenken. Besonders gegen den Strich gegangen ist mir, wie sie sich gegenüber Ryan verhalten hat. Ryan ist ein richtig netter Junge, der sich in sie verliebt hat, was Nina ganz genau weiß. Sie hat allerdings nur Augen für Jared…Macht sie das Ryan klar? Nein, weil sie ihn nicht verletzen möchte! Haha ist natürlich besser ihm Hoffnungen zu machen anstatt ehrlich zu sein. Aber dann würde er ja auch nicht mehr so nette Sachen zu ihr sagen, damit sich Madame besser fühlt, wenn sie sich mal wieder selbstbemitleidet, weil sie Jareds Verhalten falsch deutet bzw. mehr hineininterpretiert. Schäbig Ryan so zu benutzen…Wobei es von ihm auch ganz schön dämlich ist sich darauf einzulassen.

Die anderen Charaktere wie z.B. Ninas Mutter waren mir genauso unsympathisch. Naja mit der Ausnahme von Jared und seiner Schwester – die beiden mochte ich.

Ebenfalls gestört hat mich die Liebesgeschichte zwischen Jared und Nina, da mir viel zu schnell von Liebe gesprochen wurde. Dabei kannten sich die beiden im Grunde gar nicht, da sie zu dem Zeitpunkt erst ein paar Mal miteinander gesprochen hatten. Das soll die große Liebe sein? Ich glaube eher nicht…

Eine etwas spannendere Handlung kommt tatsächlich noch, allerdings konnte mich diese nicht mehr richtig mitreißen.  

 
Bound to you: Providence war für mich ein ganz klarer Flop und ich werde diese Reihe/Trilogie ganz sicher nicht fortsetzen. Knappe 2/5 Sterne 

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Bei „Real: Nur für dich“ sind die Seiten wie nichts dahin geflogen. Die Geschichte um die junge Sporttherapeutin Brooke und den Underground Boxer Remington hat mich ganz für sich eingenommen. Angefangen mit der ersten Begegnung zwischen den beiden, bei der man sofort merkt wie es zwischen ihnen knistert. Auch im späteren Verlauf könnte die Anziehungskraft nicht größer sein...Aber ganz so schnell geht es dann doch nicht zwischen Brooke und Remi, denn Remi scheint irgendein Geheimnis zu haben, das er Brooke erst einmal nicht preisgeben möchte.

So verfolgt man nicht nur gespannt wie es mit Brooke und Remi weitergeht, sondern ist auch neugierig, was Remi verbirgt. Natürlich hat es gedauert bis man erfahren hat was hinter seinem extremen Stimmungsschwankungen steckt, doch als das Geheimnis endlich heraus war, hat es mir geholfen ihn besser zu verstehen. Aber auch sonst hält das Buch neben vielen romantischen und erotischen Szenen einige überraschende Wendungen für den Leser parat.

Sehr gestört hat mich dagegen, dass es im Großteil der Handlung nur darum geht, wie sehr Brooke Remi begehrt und wie gerne sie doch mit ihm schlafen möchte. Sie denkt kaum an etwas anderes, was mit der Zeit ziemlich nervig wurde. Ebenfalls muss ich kritisieren, dass sich manche Sätze mehrmals wiederholt haben. So habe ich mehr als einmal zu lesen bekommen wie männlich Remi doch ist…

An einigen Stellen hätte noch mehr in die Tiefe bzw. in das Innenleben der Charaktere gehen können, da es viele interessante Aspekte gab, die kurz angerissen wurden. Wären diese mehr ausgearbeitet worden, hätte mir Katy Evans Werk auf jeden Fall noch etwas besser gefallen.

Dafür fand ich es sehr schön welche Rolle die Musik in „Real“ spielt. Brooke und Remi teilen sich so ihre Gefühle füreinander mit, was vor allem für Remi gut ist, da er sich sonst eher schwer damit tut seine Gefühle für Brooke in Worte zu fassen.  

 
Real: Nur für dich ist ein sehr mitreißendes Buch, das sehr reich an erotischen Szenen ist. Das hat mich zwar nicht groß gestört, doch ich hätte mir vielleicht etwas mehr Tiefe gewünscht wie z.B. in das Innenleben von Brooke oder Remi. Ansonsten hält die Geschichte einige Überraschungen parat, die mich an die Seiten fesseln konnten. 3/5 Sternen   



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- Sarina