Mittwoch, 26. November 2014

(Leseeindruck) "Nova & Quinton: True Love" von Jessica Sorensen

http://www.amazon.de/Nova-Quinton-True-Love-Quinton/dp/3453418018/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1417012016&sr=8-1&keywords=nova+und+quinton 
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Als Teenager wollte Nova Drummerin werden und ihre große Liebe Landon heiraten. Aber dieser Traum wurde in einem einzigen Moment zerstört. Nova ist überzeugt, dass sie nie wieder jemanden lieben wird. Bis sie den unverschämt attraktiven Quinton Carter kennenlernt. Er fasziniert und verwirrt sie. Und Nova ahnt, dass sie besser die Finger von ihm lassen sollte... 

 
Zwei oder drei Monate ist es nun her seit ich das letzte Mal ein Buch von Jessica Sorensen gelesen habe, was für meine Verhältnisse wirklich lang ist. Meinen „Entzug“ habe ich auch prompt zu spüren bekommen, denn ich wusste gar nicht mehr wie nahe mir ihre Geschichten gehen. Bei Nova & Quinton war es besonders extrem…

Kaum angefangen und die ersten Seiten gelesen wurde ich schon in einen Strudel aus Trauer und Schuldgefühlen hineingezogen. Es hat mich total bedrückt wie sehr Nova unter dem Tod ihrer ersten großen Liebe leidet. Obwohl dieser mittlerweile ein Jahr her ist, lässt sie Landons Selbstmord einfach nicht los, da sie sich fragt, ob sie die Anzeichen dafür nicht hätte erkennen müssen. Hätte sie ihn davor abbringen können, wenn sie ihn einmal gefragt hätte was ihn so traurig macht? Diese nagenden Fragen hält sie kaum mehr aus, sodass sie alles Mögliche versucht um sich abzulenken.

Quinton ist von einer ebenso großen Traurigkeit erfüllt, da er im letzten Jahr einen genauso großen Schicksalsschlag hinnehmen musste wie Nova. Seine Cousine Ryder und seine Freundin Lexi sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Quinton, der damals am Steuer saß gibt sich die Schuld an allem und versucht seitdem seinen Schmerz mit Drogen zu unterdrücken.

Als sich Nova und Quinton begegnen, spüren sie bald, dass sie etwas verbindet, doch sind sie wirklich schon bereit jemand anderen an sich heranzulassen?

Sowohl Nova als auch Quinton waren mir sehr sympathisch, aber gerade weil ich beide mochte, war es für mich schwer zu beobachten wie sie sich immer tiefer in ihre „angebliche“ Schuld und Trauer hineinsteigern. Sie greifen lieber zu Drogen, anstatt sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen oder sich Hilfe zu suchen.

Ich glaube dieses Buch von Jessica Sorensen hat mich vor allem aus dem Grund so berührt, weil es dem Leser vor Augen führt, dass bereits ein einziger kleiner Moment ausreicht um einen Menschen komplett zu verändern. Im einen Moment geht man noch unbeschwert durchs Leben, ist glücklich und der Meinung, dass nichts und niemand etwas daran ändern kann und in der nächsten Sekunde ist auf einmal alles anders. Ein Schatten senkt sich über einen und man hat das Gefühl nie mehr glücklich werden zu können.

So geht es Nova und Quinton: Sie denken, dass sie kein Recht darauf haben glücklich zu sein, da es sich für sie wie Verrat anfühlen würde. Dabei wird mit jeder Seite deutlicher, dass sie erst mit sich ins Reine kommen müssen, wenn sie eine (gemeinsame) Zukunft haben wollen.

(Stellenweise war mir die Geschichte etwas zu deprimierend, sodass ich erst einmal eine kurze Pause brauchte bevor ich weiterlesen konnte)

 
In „Nova & Quinton: True Love“ erzählt Jessica Sorensen wie gewohnt sehr einfühlsam die Geschichte zweier junger Menschen, die beide durch Schicksalsschläge aus der Bahn geworfen wurden und nun Probleme haben in ein normales Leben zurückzufinden. Ihre Versuche sind von Höhen und Tiefen durchzogen…Es gibt traurige Momente, die einen zutiefst bedrücken, aber auch schöne Momente, die einen kleinen Hoffnungsschimmer erkennen lassen. Fans von Jessica Sorensen werden dem Buch sicher gerne eine Chance geben wollen, doch ich muss dazu sagen, dass sicher nicht jeder mit einer so deprimierenden Stimmung, wie es bei Nova & Quinton größtenteils der Fall ist, umgehen kann.  
 


Die Bestsellerautorin Jessica Sorensen hat bereits zahlreiche Romane verfasst. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in den Bergen von Wyoming. Wenn sie nicht schreibt, liest sie oder verbringt Zeit mit ihrer Familie. [Quelle: Verlagshomepage Heyne]
 
 
 
 

 

Kommentare:

  1. ich fand das Buch auch echt toll! Und dann noch der 2 Teil !!! Hoffentlich wirst du ihn so mögen wie ich ;))

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  2. Ich bin so ziemlich deiner Meinung was dieses Buch angeht. Ich fand es wirklich toll, doch die Stimmung und Atmosphäre ist etwas niederschmetternd. Somit handelt es sich hierbei um schwere Kost. Mit 4,5 Federn konnte ich es trotzdem bewerten denn es ist einfach ein kleines Meisterwerk der Gefühle!

    Liebst, Phyllis.

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- Sarina