Dienstag, 21. Oktober 2014

(Leseeindruck) "Die Luna Chroniken: Wie Sterne so golden" von Marissa Meyer

http://www.amazon.de/Die-Luna-Chroniken-Band-Sterne-golden/dp/3551582882/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1413882786&sr=8-1&keywords=Wie+Sterne+so+golden 
Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr direkt zu amazon
Auf die Verlagshomepage?


Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter strenger Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackerin entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Da taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhilft. Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat?


Rund 16000 Toten, das ist das schockierende Resultat aus dem Angriff, den die Lunarer auf die Erde verübt haben. Tote, die laut Cress hätten verhindert werden können, wenn sie nur den Mut gehabt hätte sich gegen ihre Meisterin Sybil zu wehren. Doch stattdessen hat sich Cress wieder einmal ihrem Schicksal ergeben und brav – wie es sich für die königliche Hackerin gehört – alle lunarische Raumschiffe getarnt.

Während Cress mit ihren Schuldgefühlen zu kämpfen hat, behält sie weiterhin Cinders Raumschiff im Auge und hilft ihr unaufspürbar für Levana oder die Radarschirme der Menschen zu bleiben, denn wenn es einer schafft sie aus ihrem Satelliten zu befreien, dann nur Cinder. Als es Cress schließlich gelingt Kontakt mit ihr Aufzunehmen, scheint sich ihr großer Wunsch endlich zu erfüllen. Allerdings geht bei der darauffolgenden Rettungsmission wirklich alles schief was schief gehen kann…

Die aufregende und vor allem vollkommen unerwartete Wendung zu Anfang, sorgt dafür, dass die Geschichte sogleich ordentlichen an Fahrt gewinnt und man deutlich merkt wie ernst die Lange für Cinder & Co ist. Marissa Meyer hat es geschafft mich sofort wieder in ihre abenteuerliche & märchenhafte Science-Fiktion Welt abtauchen zu lassen, obwohl zwischen Band 2 und 3 doch etwas Zeit vergangen ist. Ich war an die Seiten gefesselt und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, da weitere unerwartete Überraschungen nicht lange auf sich warten ließen :)

Im Übrigen habe ich gemerkt, wie sehr mir die Charaktere schon ans Herz gewachsen sind. Ich habe mit jedem einzelnen von ihnen mit gefiebert und konnte es kaum abwarten zu erfahren wie es mit ihnen weitergeht und ob sie es bald schaffen sich aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Meine Gefühle sind stellenweise wirklich Achterbahn gefahren. Die Spannung wird konstant hoch gehalten, allerdings gab es zwischendurch immer wieder Momente in denen mir die Autorin etwas Ruhe gegönnt hat.

Cress wird für die meisten Leser kein unbeschriebenes Blatt sein, das sie bereits in „Wie Monde so silbern“ in Erscheinung getreten ist. Ich habe sie - wie schon zuvor bei Cinder und Scarlet – relativ schnell liebgewonnen, weshalb es mir umso mehr Spaß gemacht hat, mitzuerleben wie sie aus ihrer kindlichen, naiven Sichtweise heraus, ganz alltägliche Dinge kennenlernt. Dabei musste ich mir hin und wieder ins Gedächtnis rufen, dass sie gar nicht mehr so jung ist wie sie herüberkommt. Besonders süß fand ich jedoch wie sie Thorne angehimmelt hat. In ihren Augen ist er der Held, auf den sie so lange gewartet hat. Thorne muss man aber auch einfach gern haben - allein schon wegen seinen Sprüchen, die ihm ständig über die Lippen kommen.

Zum Ende wird die Spannung fast bis ins Unermessliche gesteigert, sodass ich nur noch durch die Seiten gerast bin. Jetzt kann ich es kaum erwarten bis ich „Wie Schnee so weiß“ lesen darf.


Auch bei „Wie Sterne so golden“ kann ich nur in den höchsten Tönen von Marissa Meyer und ihrer wunderbaren Märchen-Science-Fiktion Welt schwärmen. Obwohl nach Band 2 doch ein wenig Zeit vergangen ist bis ich zu Band 3 greifen konnte, war ich von der ersten Seite wieder in die Geschichte eingetaucht und mehr als gespannt wie es mit Cinder & Co. weitergeht. Aber auch auf die Bekanntschaft mit Cress habe ich mich sehr gefreut. Ihre Rettung hat am Anfang sogleich für ordentliche Spannung gesorgt, was allerdings nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Abenteuer bzw. nervenaufreibende Ereignisse im Laufe des Buches war.
 




Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der "Luna-Chroniken" sind ihr Debüt als Schriftstellerin. [Quelle: Verlagshomepage Carlsen Verlag]


 
  




Kommentare:

  1. Das freut mich, dass dir das Buch so gut gefallen hat! :D
    Bei mir liegt noch der zweite Band auf dem SuB, aber ich bin schon gespannt, wie es weiter geht, und offensichtlich kann ich mich ja darauf freuen, wenn der dritte Band so toll ist, wie du behauptest ;)

    Liebe Grüße
    Maura

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du musst Band 2 und 3 gaaanz schnell lesen...Ich liebe diese Reihe :)
      Keine Ahnung wie ich die Warterei bis nächsten Herbst aushalten soll^^

      Liebe Grüße
      Sarina

      Löschen

Hallo :)

schön das ihr auf meinem Blog gelandet seid! Wenn ihr wollt, dann könnt ihr mir einen Kommentar da lassen. Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen^^ Viel Spaß beim Stöbern!

- Sarina