Mittwoch, 13. August 2014

(Kurz & Knapp) "Flamingos im Schnee" von Wendy Wunder

http://www.amazon.de/Flamingos-im-Schnee-Wendy-Wunder/dp/3442313236/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1407921575&sr=8-1&keywords=flamingos+im+schnee 
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Campbell Cooper würde gern ein normales Leben führen, aber die Diagnose Krebs hat ihr den Alltag genommen. statt sich wie jeder andere Teenager in ihrem Alter zu vergnügen, verbringt sie Tage und Wochen im Krankenhaus. Ihre Chancen stehen schlecht, das weiß sie, und an Wunder hat sie noch nie geglaubt. Ihre Mutter ist da anders. Als diese von einer Stadt in Maine hört, in der auch die unmöglichsten Dinge wahr werden, packt sie Campbell und den halben Hausstand zusammen und macht sich auf den Weg dorthin. Und tatsächlich gibt es in Promise Merkwürdiges zu sehen: Schnee im Sommer, Regenbogen ohne Regen und eine Schar Flamingos. Doch Campbell lässt sich so schnell nicht überzeugen. Erst als sie Asher kennenlernt und langsam beginnt, ihr Leben wieder zu genießen, scheint fast alles möglich … 

 
Der Klappentext (und da werdest ihr mir sicher zustimmen können) hat sich so gut angehört, sodass ich mich wahnsinnig auf das Lesen gefreut. Allerdings hat sich meine Begeisterung schnell wieder gelegt, da der Anfang etwas schräg war und es mir sehr schwer fiel mich in die Geschichte einzufinden.

Auch mit der Protagonisten Cam bin ich nicht so richtig warm geworden. Campbell ist ein sehr pessimistischer Mensch. Durch ihre aussichtlose Krankheitssituation hat sie bereits ein wenig mit dem Leben abgeschlossen und versteckt ihre Wut und Verzweiflung häufig hinter sarkastischen Bemerkungen. In gewisser Weise konnte ich dieses Verhalten schon nachvollziehen…Wenn man ihre Geschichte bzw. Leidensweg bedenkt, ist es verständlich, dass sie nicht Freudestrahlend durch Leben geht, aber ihre Haltung ist wirklich extrem negativ. So kommt es öfters vor, dass sie die Menschen in ihrem Umfeld in einem total schlechten Licht darstellt, was es mir als Leserin wiederum schwer gemacht hat diese Charaktere unvoreingenommen kennenzulernen. Am meisten haben jedoch ihre Mutter Alicia und ihre Schwester Perry unter ihr zu leiden. Während ihre Mutter immer für Cam da ist, wenn es ihr schlecht geht, musste Perry meistens zurückstecken. Ich hätte es schön gefunden wenn Cam ein wenig mehr Rücksicht auf die beiden genommen hätte. Sie hat nur noch kurz zu leben – was echt traurig ist - und sollte daher die restliche Zeit mit ihrer Familie genießen.

Cam hat mir richtig den Spaß und die Freude am Lesen genommen, weshalb ich nur langsam vorankam. Frau Wunder konnte mich nicht in den Bann ziehen, geschweige denn mich mit ihrer Geschichte berühren, obwohl ich mir im Vorfeld eigentlich sicher war, dass das Gegenteil der Fall sein wird. Einzige Lichtpunkte waren für mich einmal Asher und die kleine Liebesgeschichte, die sich zwischen ihm und Cam entwickelt.  

 
Mit meiner jetzt doch eher negativen Meinung, möchte ich „Flamingos im Schnee“ ganz sicher nicht schlecht machen, sondern nur verdeutlichen, dass die Geschichte meinen Geschmack nicht getroffen hat. Ich konnte mich weder in Campbell hinein fühlen, geschweige denn eine Beziehung zu ihr aufbauen. Zwar haben mir die letzten Seiten im Großen und Ganzen gut gefallen, sie konnten meinen Leseeindruck aber nicht mehr groß ändern…



Wendy Wunder unterrichtet Yoga in Boston, wenn sie nicht gerade schreibt oder Zeit mit ihrem Mann und ihrer zauberhaften Tochter Cadence verbringt. »Flamingos im Schnee« ist ihr erster Roman, und ja, Wendy Wunder ist tatsächlich ihr richtiger Name. [Quelle: Verlagshomepage Goldmann Verlag]

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- Sarina