Freitag, 2. Mai 2014

(Leseeindruck) "Chroniken der Schattenjäger: Clockwork Prince" von Cassandra Clare


Tessa hat im viktorianischen London bei den Schattenjägern ein neues und sicheres Zuhause gefunden. Doch da wird die Leiterin des Instituts entlassen - ohne ihren Schutz ist Tessa Freiwild für den grausamen Magister. Zusammen mit den beiden jungen Schattenjägern Will und Jem versucht sie, das Rätsel um den Magister zu lösen und findet heraus, dass er einen sie ganz persönlich betreffenden Rachefeldzug führt. Als dann aber auch noch ein Dämon eine Warnung an Will überbringt, wissen sie, dass sie einen Verräter unter sich haben.

  
Auch der zweite Band der „Chroniken der Schattenjäger“-Trilogie hat mir wieder sehr gut gefallen. Nachdem die Gefahr im ersten Band vorerst abgewendet worden konnte, ist für Tessa, Will, Jem & Co. das Schlimmste leider noch nicht ausgestanden. Das Gegenteil ist eher der Fall, denn Charlotte, die Leiterin des Londoner Instituts, hat für die Vorkommnisse und die Fehler, die bei der Ergreifung des Magisters begangen wurden, einiges an Unterstützung im Rat eingebüßt. Sie bekommt eine letzte Chance: Wenn es ihr gelingt den Magister innerhalb von 14 Tagen aufzuspüren, wird das Institut auch in Zukunft unter ihrer Leitung stehen. Doch wo sollen sie mit der Suche beginnen?

Ich war von Anfang an mit dabei und habe mit den Charakteren mit gehofft, dass - so unmöglich ihr Auftrag auch scheinen mag - sie es schaffen werden. Nicht nur wegen dem Institut, sondern vor allem um die Gefahr, die von dem Magister ausgeht, endlich ein Ende zu bereiten. Denn die Ausmaße seines Plans und überhaupt das Motiv dahinter werden nach und nach ans Licht gebracht. Dabei hält Cassandra Clare so einige Überraschungsmomente für den Leser parat, mit denen man wirklich als Letztes gerechnet hätte. Es scheint als seien unsere Freunde nur von Verrätern umgegeben.

Neben bei bekommt man dieses Mal einen tieferen Einblick in Wills Gefühle und Gedanken. Bereits im Vorgänger hat sich angedeutet, dass er ein Geheimnis mit sich herumträgt, aber wenn es um Details ging, hat er sich in Schweigen gehüllt. Dieses Mal jedoch lässt er einen hinter seine Fassade schauen und einen ganz anderen Will Herondale kennenlernen, der keine Spur arrogant ist. Mein Herz hat ja eh schon immer für ihn geschlagen…jetzt hat er es zum Schmelzen gebracht^^

Jem ist mir ebenfalls sehr ans Herz gewachsen. Er ist so ein gutmütiger, verständnisvoller und großherziger Mensch, obwohl er in seinem Leben schon so viel Pech hatte. 

Die einzige, die meinen Lesespaß ein wenig gemindert hat, war Tessa. Zwar mag idh sie immer noch, aber irgendwie ist sie mir die meiste Zeit einfach nur auf die Nerven gegangen. Vor allem wenn sie mal wieder mit sich selbst und ihren Liebesproblemchen beschäftigt war, während die anderen sich um den Erhalt des Instituts gesorgt haben. Was bei mir außerdem einen faden Beigeschmack hinterlassen hat, war die Dreiecksgeschichte, die sich im Laufe dieses Bandes zwischen ihr, Will und Jem entwickelt hat.

 Eine tolle Fortsetzung, die zwar nicht ganz so spannend und actionreich wie „Clockwork Angel“ ist, dafür für einigen Überraschungsmomenten sorgt. Außerdem werden alle Will - Fans definitiv auf ihre Kosten kommen und endlich das Rätsel um sein Geheimnis lösen können. 


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- Sarina