Freitag, 3. Januar 2014

Kurz & Knapp

  
>> Das Feuer breitet sich aus! Und wenn wir brennen, brennen Sie mit! <<

Nach Band 2 wollte ich eigentlich noch ein wenig Zeit vergehen lassen, bis ich mir den dritten und letzten Band schnappe, doch nach diesem wirklich fiesen Ende konnte ich einfach nicht lange warten. Gespannt und auch etwas wehmütig habe ich mich also ans Lesen gemacht…und was soll ich sagen in Sachen Spannung steht Flammender Zorn seinen beiden Vorgänger in nichts nach, jedoch hat es mir nicht ganz so gut gefallen. Das lag zum einen daran, dass sich eine dermaßen depressive Grundstimmung durch die komplette Handlung zieht und man sich auch auf viele tragische und traurige Verluste einstellen muss. Wahrscheinlich gehört das zum Krieg dazu, aber ich fand es trotzdem richtig schade von so vielen Charakteren Abschied nehmen zu müssen, die mir im Laufe dieser Trilogie ans Herz gewachsen sind. Der andere Grund: Katniss, die ich beinahe nicht wiedererkannt habe, da sie nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Zwar konnte ich das bis zu einem bestimmten Punkt nachvollziehen, schließlich musste sie bereits sehr viel durchmachen, aber irgendwann war es dann doch etwas zu viel des guten. Keine Ahnung wohin ihr Kampfgeist verschwunden ist. Okay hin und wieder blitzt er mal durch, die meiste Zeit verliert sie sich allerdings regelrecht in ihrer Trauer.  Peetas Schicksal fand ich richtig schrecklich, sodass ich zwischenzeitlich fast genauso gelitten habe wie Katniss. Haymitch ist und bleibt mein absoluter Liebling, anfangs hätte ich das gar nicht gedacht, dass dieser stets betrunkene und ruppige Haymitch mir so ans Herz wachsen könnte ♥

Zusammengefasst: „Die Tribute von Panem: Flammender Zorn“ ist für mich ein durchaus gelungener Abschluss dieser Trilogie, wenn mir auch die ersten beiden Bände etwas besser gefallen haben. Nichtsdestotrotz ist die Panem-Trilogie eine der besten Reihen, die es überhaupt gibt und ich werde sie jedenfalls nicht das letzte Mal gelesen haben :) 
 


 
Ich will nicht an dem schlimmen Ort bleiben, wo niemand an den Silberstreifen am Horizont glaubt oder an die Liebe, an ein Happy End, und wo jeder mir sagt, dass Nikki meinen neuen Körper nicht mögen wird, mich nicht wiedersehen will, wenn die Auszeit vorüber ist. Aber ich habe auch Angst davor, dass die Menschen aus meinem alten Leben nicht so optimistisch sein werden, wie ich es jetzt zu sein versuche.“ (S.8)

Auch wenn sich „Silver Linings“ ganz anders entwickelt hat wie ich zuvor gedacht hatte, habe ich es wirklich gerne gelesen. Matthew Quick erzählt uns die Geschichte von Pat, der die letzten vier Jahre in der Psychiatrie verbracht hat. Wir lernen ihn am Tag seiner Entlassung kennen und begleiten ihn von da an, wie er sich langsam daran macht sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Das wichtigste jedoch: Er möchte ein besserer Mensch werden um seine Frau Nikki zurückzugewinnen. Dabei durchläuft er sowohl Höhen als auch Tiefen, denn irgendetwas Schreckliches scheint damals passiert zu sein, was überhaupt zur Auszeit mit Nikki geführt hat. Tja und dann wäre da noch die depressive und etwas durchgeknallte Tiffany, die es sich in den Kopf gesetzt hat, sich mit Pat anzufreunden und ihm die Augen zu öffnen, wobei sie öfters mal über’s Ziel hinausschießt, was äußerst amüsant zu lassen war^^

Zusammengefasst: Eine ungewöhnliche, aber dennoch einfühlsame Geschichte eines Mannes der stets auf der Suche nach dem Silberstreifen am Horizont ist. 
 

 Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme für die Geschichte, doch kurz nachdem ich mit Lesen begonnen habe, wurde meine Begeisterung schon ein wenig gedämpft. Zwar ist der Schreibstil von Lino Munaretto schön einfach gehalten und dadurch flüssig zu lesen, aber ich musste mich erst einmal an die nüchterne und teils oberflächliche Atmosphäre, sowie die alterstypische Umgangssprache, die unsere Charaktere in ihren Dialogen verwenden, gewöhnen. Insgesamt muss ich sagen, dass ich mir aufgrund der Inhaltsangabe einfach etwas anderes versprochen hatte. Zu dem angekündigten Roadtrip, von dem ich dachte, dass er das Hauptthema der Geschichte darstellen wird, kommt es erst ganz kurz vor Schluss und macht vielleicht 30-40 Seiten aus. Ich hatte mir das ganz anders vorgestellt, ich dachte der Leser würde mitverfolgen, wie sich Emma und Benjamin langsam annähern, dabei allerdings immer wieder Zweifel haben ob sie die Gefühle füreinander wirklich zulassen sollen. Leider war das auch nicht der Fall. Als es endlich so weit war, ging mir das irgendwie viel zu schnell, sodass der Funke nicht überspringen wollte. Die vorherige Handlung fand ich zwar ganz nett und die Botschaft des Autors ist letztendlich auch bei mir angekommen, allerdings fehlten schlichtweg die Emotionen und die Tiefgründigkeit.


1 Kommentar:

  1. Hey Rina,
    werde diesen Monat nun auch endlich die Tribute von Panem beenden! :)
    Ich habe dich übrigens getaggt...
    http://buecher-bloggeria.blogspot.de/2014/01/unter-200-follower-tag.html
    Würde mich sehr freuen, wenn du mitmachst!
    Liebe Grüße
    Steffi

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- Sarina