Donnerstag, 28. Februar 2013

Lesemonat Februar



Hallo ihr Lieben!

es ist mal wieder soweit einen kleinen Rückblick auf den Lesemonat Februar zu werfen. Im Gesamten bin ich super zufrieden. Der Feburar was lesetechnisch ein wirklich guter Monat. Man merkt, dass das 2. Schulhalbjahr erst angebrochen ist, sodass noch relativ viel Zeit zum Lesen bleibt. :)  Und zwar so viel, dass es für 10 Bücher gereicht hat, was über 3300 Seiten (genauer gesagt 3392) macht. Pro Tag waren das ungefähr 121 Seiten. (*schluck* )

Doch nun zu den Büchern. Diese hier habe ich alle gelesen:

     
    
-> Rezis folgen!

 Meine Monathighlights: 


 


Hier brauche ich wohl nicht mehr viel sagen... Alle drei Bücher waren wirklich großartig. Besonders "Sternenreiter" hat mich in seinen Bann gezogen und mit seiner Geschichte verzaubert. Ich kann es jedem nur empfehlen zu Lesen!

Die absolute Leseüberraschung:

 

Bei "Das Amulett der Seelentropfen" und "Die Rose von Arabien" war ich anfangs noch etwas skeptisch, ob mir die Handlung wirklich 100% gefallen könnte. Aber nach den ersten Seiten waren meine Zweifel sofort wie weggeblasen^^ Zwei richtig tolle Bücher :)


Buchreihen, die ich angefangen habe und auf jedenfall weiterverfolgen möchte:  



 


Mein Fazit:
Ein richtig toller Monat mit lauter tollen Büchern und keinerlei Enttäuschungen. Einfach nur perfekt! Ich hoffe das sich das im März fortsetzen wird :) Schließlich sind die Osterferien schon in Sicht...Und auch die potenziellen Favoriten sind bereits bei mir eingezogen, denn noch mehr als gelesen, habe ich neue Bücher gesammelt... Ich trau mich gar nicht zu zählen, wie viele xD  Größtenteils habe ich das meiner Glücksfee zu verdanken, die es sehr gut mit mir gemeint hat.*.*

Was gibt es sonst noch zu erzählen... 
Ach ja, ich habe meinen ersten Award bekommen. *freu* Dafür noch einmal ein ganz ganz liebes Dankeschön an Laura von words-cut-deeper.



Und wie sah es Lesetechnisch bei euch so aus? Was habt ihr diesen Monat so gelesen?

Ich wünsche euch allen schon mal ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Schmökern.


Liebe Grüße


Dienstag, 26. Februar 2013

Juhuuu!! Mein erster Blog Award :)

Hallo ihr Lieben :)

ich habe gerade zufällig entdeckt, dass ich von der lieben Laura von words cut deeper einen Award verliehen bekommen habe. *ganz doll freu* Mein erste Award!!! Danke, ich freu mich wirklich riesig :)) Vor allem da ich überhaupt nicht damit gerechnet hätte...


Der Best Blog Award
Blogger suchen sich zwanzig Blogs aus, die unter zweihundert Follower haben, und die ihnen gefallen. Wenn man nominiert wurde muss man das Bild in einem Post veröffentlichen und die unten stehenden Fragen beantworten und sich eben zwanzig Blogs aussuchen, die man dann nominiert.


Okay, los geht's mit den Fragen:

Was magst du beim Kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Das kann ich ganz leicht beantworten: Nachtisch. Ganz eindeutig! Ich bin in meiner Familie ohne Witz die größte Naschkatze die man sich vorstellen kann :D

Was ist dir wichtiger bei einer Person: die Persönlichkeit oder Erscheinung?
Der Charakter. Was bringt einem noch das tollste Aussehen, wenn die Persönlichkeit einfach nicht stimmt?

Wann hast du den Blog gegründet?
Am 19. Dezember... Ich kann euch nicht sagen wieso, ich weiß nur, dass es schon ganz lange mein Wunsch war, meinen eigenen Blog zu haben, auf dem ich mich mit anderen Buchsuchtis austauschen kann ;)

Welche Person hat dich inspiriert, in dieser Welt mit was neuem anzufangen?
Puuh, schwere Frage... Also im Grunde genommen gibt es da jetzt keine bestimmte Person. Mich haben eher die vielen Eindrücke insperiert die ich vor meiner Bloggerzeit auf anderen Blogs gesammelt habe. z.B. Julchens Bücherwelt oder his-and-her-books. Von ihrer Art wie sie Rezensionen schreiben habe ich mir ein bisschen was abgeschaut.

Verfolgst du viele Blogs?
Eindeutig, ich habe eine gewisse Liste an Blogs, denen ich regelmäßig einen Besuch abstatte. Ich lese einfach gerne Rezensionen, um mich dann (leider viel zu oft) zu Buchkäufen animieren zu lassen. Außerdem liebe ich den Austausch mit anderen Buchblogger :) 

Kochst du lieber oder lässt du dich lieber bekochen?
Naja, wenn man wie ich noch zuhause im Hotel Mama wohnt, dann lässt man sich lieber bekochen als selber Hand anzulegen. Ich bin meistens einfach zu faul... Dafür backe ich sehr sehr gerne.

Welches Buch liest du momentan?
Im Moment mache ich eine kleine Zwangspause, da mich in den nächsten Woche die Schule mit ein paar Klassenarbeiten in Schacht hält :/ Dennoch versuche ich mein bestens. Ein paar Bücher stehen schon  in den Startlöchern <3

Welches Kleidungsstück hat bisher am längsten in deinem Schrank überlebt?
^^Das weiß ich jetzt wirklich nicht so genau. Sry!

Was ist dein Lieblingsrezept?
Kokosbällchen mit Grünteeeis

Welche Eigenschaften einer Person sind dir in einer Freundschaft wichtig?
Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Vertrauen

Was ist dein Lieblingsfilm?
Die Tribute von Panem :) Den habe ich mindestens schon 5 oder 6 mal gesehen


So, dann kommen wir zu meinen Nominierungen...

Filos Bücheruniversum (Die liebe Filo und ihre Kommentare sind mir nämlich schon sehr ans
                                         Herz gewachsen)
Bücherparadies
Schwarzweißwelt
Mein Bücherchaos
Im 7. Bücherhimmel
Storytime
words cut deeper
Lilli's Rezensionen 
Lichtgold
Pusteblume?

(Gehen 10 auch in Ordnung? Ich kenne leider nicht wirklich mehr :O)

Lg


Samstag, 23. Februar 2013

Nochmal Neuzugänge :)

Hallo ihr Lieben,

wie schon angekündigt, gibt es für diese Woche noch einmal eine Neuzugängepost. 3 neue Bücher haben mich in dieser Woche noch erreicht!

Mit einem Klick auf das Buch gelangt ihr direkt zur jeweiligen Verlagsseite


Klappentext
Conni ist endlich fünfzehn geworden.
Sie fühlt sich wie immer. Kein bisschen anders. Aber das kann nicht sein. Irgendetwas muss anders sein! Immerhin hat sie fünfzehn Jahre ihres Lebens darauf hingearbeitet, fünfzehn zu sein. Besonders das letzte Jahr war echt hart. Mit vierzehn ist man irgendwie noch ein Kind. Zumindest wird man so behandelt. Mit fünfzehn ist man dagegen schon fast erwachsen. Es MUSS also einen Unterschied geben.Im Kalender steht es schwarz auf weiß: Es ist der 30. April, ihr Geburtstag. Ab heute hat sie genau ein Jahr Zeit, um den Unterschied herauszufinden – falls es einen gibt.
Conni freut sich auf grenzenlose Freiheit und wilde Abenteuer. Sie will endlich mal eine richtige Party mit der Clique feiern. Und sie will mit Phillip zusammen sein, ganz ohne wachsame Elternaugen ...

Meine Meinung
Ich freue mich schon total aufs lesen, da ich quasi mit Conni aufgewachsen bin. Angefangen hat alles mit den kleinen Pixibücher, seitdem gehören ihre Geschichten einfach zu mir dazu. Wir entwickeln uns zusammen weiter... Klar, dass ich da auch die neue Reihe  nicht an mir vorbeigeht. Leider bin ich auf buchbotschafter leer ausgegangen, dann habe ich es bei vorablesen versucht und Glück gehabt.
Die Rezi kommt allerdings erst in gut 2 Woche, da in nächster Zeit einige Klassenarbeiten auf mich warten :(

Ein großes Dankeschön vorablesen und den Carlsen Verlag, für diese schöne Überraschung!



Klappentext
Stockholm 1789. Europa ist in Aufruhr. In Frankreich wütet die Revolution. Noch ahnt König Gustav III. von Schweden nicht, dass auch seine Tage gezählt sind. In seinem engsten Umfeld werden arglistig Allianzen geschmiedet. Gustavs Vertraute, die Kartenlegerin Sofia, versucht alles, um seine Zukunft zu retten, doch sie hat eine mächtige Rivalin. Bei der Seherin und Kartenlegerin Sofia Sparv gehen die Mächtigen des Landes ein und aus. Umso überraschter ist der einfache Beamte Emil Larsson, als Sofia ihn auswählt, um ihm ein Oktavo zu legen: acht Karten, die für acht Personen aus seinem Umfeld stehen und sein Schicksal maßgeblich beeinflussen. Etwa Baroness Uzanne, die die Sprache der Fächer perfekt beherrscht und sie geschickt einsetzt, um ihre Gegner auszuschalten; oder die Kräuterkundige Johanna, die auf gefährliche Abwege gerät, oder aber der passionierte Fächerhersteller Nordin, der unwillentlich zum Spielball der Baroness wird. Das Oktavo ruft sie alle auf den Plan, doch wer steht auf welcher Seite? Wer paktiert mit wem? Larsson merkt erst allmählich, dass es in seinem Oktavo nicht nur um seine eigene Zukunft geht, sondern um die eines ganzen Königreiches.

Meine Meinung
Der Klappentext hört sich richtig spannend an. Irgendwie hat es mich sofort gefesselt. Darüberhinaus liebe ich Bücher mit geschichtlichem Hintergrund, weil ich es total interessant finde etwas über vergangene Zeiten zu erfahren.
Wird bestimmt eine schöne Leserunde :)

Danke an lovelybooks und Hoffmann und Campe!


 

Klappentext
Als Frannie zum ersten Mal Luc begegnet, fehlen ihr die Worte. Dabei ist sie sonst nicht auf den Mund gefallen. Doch der Neue sieht einfach unverschämt gut aus: ein echter Drauf­gänger mit dunkler Aura – genau ihr Typ. Was Frannie nicht weiß: Luc ist ein Dämon mit besonderer Mission. Er soll ihre Seele für die Hölle sichern. Denn Frannie hat eine wertvolle Gabe, von der sie selbst nichts ahnt. Doch auch die himmlischen Mächte schicken einen Kandidaten ins Rennen: Gabe, einen attraktiven jungen Engel. Und ehe sie sich´s versieht, steht Frannie nicht nur zwischen zwei Männern, sondern auch im Zentrum eines uralten Kampfes ...

Meine Meinung
Dieses Buch kam ganz überraschend, da ich gar nicht damit gerechent hätte. Als ich mich auf buchgesichter.de angemeldet habe, habe ich kurz darauf eine Email bekommen, dass ich bei einem Neulingegewinnspiel gewonnen habe. Den Buchtitel wusste ich jedoch nicht. Und auch jetzt sagt mir die Reihe überhaupt nichts. Hat jemand von es schon gelesen?
Aber es hört sich vom Inhalt ganz gut an. Allerdings wird es erst einmal einen Platz auf meinem SUB bekommen, da ich vorher noch ein paar andere Bücher zu lesen habe.

Ein Dankeschön noch einmal an buchgesichter und rowohlt!


So, dass war's von mir :)

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Donnerstag, 21. Februar 2013

(Rezension) "Breathe-Gefangen unter Glas" von Sarah Crossan

 
Mit einem Klick auf das Buch gelangt ihr direkt zu amazon.de
 
Hier zum Buchspecial


Seitdem der Sauerstoffgehalt der Luft dramatisch gesunken ist, ist ein Überleben auf der Erde kaum noch möglich. Die wenigen Menschen haben sich unter eine Glaskuppel geflüchtet und leben mehr oder weniger unter dem Schutz von Breathe, einer Organisation, der es gelungen ist künstlich Sauerstoff herzustellen. Doch nicht jedem ist dieses Privileg gleich vergönnt. Im Gegenteil! Die Verantwortlichen lassen sich ihre „Erfindung“ teuer bezahlen, sodass das Vergnügen Sport zu treiben oder Ausflüge in das Land außerhalb der Kuppel zu machen, nur den Betuchteren vorbehalten bleibt. Und so schafft es die lebenswichtige Ressource die Bevölkerung in eine Zweiklassengesellschaft zu spalten. Diese bitteren Unterschiede müssen auch die besten Freunde Bea, eine zweitklassige Second, und Quinn, ein privilegierter Premium jeden Tag aufs Neue miterleben. Dennoch sind sie es nicht anders gewöhnt, sind sie schließlich in dieser Welt großgeworden. Allerdings ändert sich dieses Denken, als sie der gleichaltrigen Alina, ihrerseits Rebellin und Gegnerin der Regierung, zur Flucht verhelfen und langsam erkennen, dass nicht alles so ist, wie es den Anschein hat… 

Sarah Crossans Schreibstil ist klar und zugleich ausdrucksstark, wodurch ihre Erzählungen sehr authentisch wirken. Zwar konnte mich die Handlung nicht von Beginn an fesseln, von der Idee dahinter war ich allerdings vom ersten Moment überzeugt. Die Geschichte im steten Wechsel aus den verschiedenen Perspektiven der Hauptfiguren wiederzugeben verleiht der Story zusätzlich eine gewisse Abwechslung. Außerdem kann man gleich eine gewisse Beziehung zu den Charakteren und ihren unterschiedlichen "Leben"aufbauen. Die Autorin weiß gekonnt den Leser zu erreichen und durch Wendungen bzw. Überraschungsmomente, mit denen man absolut nicht gerechnet hätte, zu erschüttern 

Was passiert, wenn eines der lebensnotwendigen Dinge überhaupt, plötzlich gar keine Selbstverständlichkeit mehr ist? Wenn Sauerstoffgebrauch und Atmen zu einem Privileg geworden ist, welches den weniger Privilegierten nur in begrenzter Menge zu Verfügung steht? Ja, dann entbrennt ein Kampf ums Überleben und die Gerechtigkeit. Die Welt, wie wir sie heute kennen, gibt es nicht mehr.

Natürlich sprechen wir hier von einer Dystopie, wobei ich finde, dass viel Wahres in dem beschriebenen Szenario liegt. In einer Zeit von Klimawandel und Umweltverschmutzung nicht einmal so abwegig. Also ich könnte mir eine solche Gesellschaftsordnung ganz gut vorstellen. Und genau aus diesem Grund ist es Sarah Crossan auch gelungen, die Geschichte so realistisch wirken zu lassen. Trotzdem haben mich das Leben und die Wertvorstellungen unter der Kuppel ein wenig schockiert. Die Unterschiede, die zwischen den einzelnen Menschen gemacht wird und wie abwertend die meistens Premiums über die Seconds reden…Damit konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, sodass manche Charaktere mir bis zum Schluss einfach unsympathisch blieben.

Dafür haben mir die drei Hauptcharaktere umso besser gefallen. Sie werden recht ausführlich, aber nicht zu detailreich beschrieben, wodurch ich mich sehr gut mit ihnen anfreunden konnte. Ein besonderer Anreiz war für mich auch, dass die Charaktere von ihrem Wesen breit angelegt waren und sich so schön voneinander unterschieden.

Da hätten wir zum einen Alina, eine Second, die sich seit dem Verschwinden ihrer Eltern, den Rebellen angeschlossen hat und gegen die Macht von Breathe eintritt. Sie ist eine unglaublich kämpferische Person, die alles dafür tut, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen – und deshalb eine Gefahr für die Regierung darstellt.

Quinn ist dazu im Vergleich das genaue Gegenstück. Er ist der Sohn eines ranghohen „Breathe“-Direktors und zählt zu den Premiums, die sich ganz nach Lust und Laune mit Sauerstoffflaschen versorgen können und allerlei Vorzüge genießen, von denen andere Familien nur träumen. Quinn mag Bea sehr gerne und die beiden sind beste Freunde. Außerdem kümmert er sich rührend ums sie und ihre Familie z.B. in dem er ihnen extra Sauerstoff schenkt.

Und zum Schluss noch Bea, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen, die wie Alina Bürger zweiter Klasse ist. Ihre Eltern müssen schwer schuften, um zu überleben. Mit ihr konnte ich mich am besten identifizieren. Sie war mir im Gegensatz zu Alina gleich von Anfang an sympathisch. Gleichzeitig tat sie mir irgendwie auch ein wenig Leid, da man doch recht schnell merkt wie verliebt sie in Quinn ist und wie es sie verletzt, dass er wieder einmal kein Interesse an ihr zeigt. Die drei Protagonisten führen eine Art "Dreiecksbeziehung", wenn man es so nenne möchte. Bea ist in Quinn verliebt, der jedoch ein Auge auf Alina geworfen hat. Alina hingegen hat gar kein Interesse an Quinn und trauert lieber ihrem verschwundenen Mitbestreiter Abel hinterher. Eine etwas komplizierte Angelegenheit, die letztendlich Ausgangspunkt für das spätere Geschehen ist…

Äußerlich ist das Buch in fünf Teile unterteilt. Den ersten Teil fand ich eher mäßig spannend, da man erst einmal einen Einblick in die Geschichte bekommt. Richtig spannend wurde es für mich jedoch erst etwas spätestens, als sich Bea, Quinn und Alina im Ödland befanden. Hier wurde endlich auch der große „Switch“ erklärt, der vorher immer nur angedeutet wurde und als Begriff im Raum herumschwebte. Außerdem lässt die Autorin ein großes Geheimnis rund um Breathe platzen, welches meine Vermutungen im Großen und Ganzen bestätigt hat. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber auch in dieser „Welt“ ist wieder mal mehr Schein als Sein.
 
 
Sarah Crossan fehlt es nicht an Einfallsreichtum. Sie zeigt beide Seiten des „neuen“ Lebens: auf der einen Seite das blühende und auf Scheinheiligkeiten basierende Sein unter der Kuppel; auf der anderen Seite eine unbegreifliche Ungerechtigkeit, in welcher jedoch Werte wie Freundschaft und Hoffnung noch eine Bedeutung haben, und appelliert damit indirekt zum Nachdenken. Darüber hinaus beschreibt sich schön und liefert die nötigen Hintergrundinformationen zum richtigen Zeitpunkt. Natürlich sind ein paar Fragen offen geblieben, auf die ich hoffentlich im nächten Band eine Antwort bekomme. Zum Ende hin war ich wie gefesselt und konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand nehmen. Ein schöner und gelungener Auftakt einer Buchreihe! Ich kann „Breathe-Gefangen unter Glas“ jedem nur empfehlen, da es sich lohnt, in diese Welt einzutauchen.
 





Sarah Crossan wurde in Irland geboren und verbrachte den größten Teil ihrer Kindheit und Jugend in England. 1999 machte sie ihren Abschluss an der Universität von Warwick mit einem Diplom in Philosophie und Literatur. Im Anschluss begann sie als Englisch- und Schauspiellehrerin an der Universität von Cambridge zu arbeiten und bemühte sich fortan um die Förderung von kreativem Schreiben in Schulen. Neben dem Unterrichten arbeitete sie als freiberufliche Redakteurin und Buchkritikerin. 2003 erhielt sie ihren Master in kreativem Schreiben an der Universität von Warwick und widmete sich anschließend ganz dem Schreiben von Romanliteratur. 2010 erhielt sie ein Edward Albee Stipendium und verbrachte den Sommer in Montauk, nähe New York, um ihren ersten Roman ›The Weight of Water‹ zu vollenden. ›Breathe - Gefangen unter Glas‹ ist ihr zweiter Roman, der ab März auch auf Deutsch erhältlich ist. [Quelle: dtv.de]

 

Dienstag, 19. Februar 2013

(Rezension) "Für immer die Seele" von Cynthia J. Omololu

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Die sechzehnjährige Cole verbringt mit ihrer Schwester Kat und ihrem Vater die Ferien in London. Sie genießt den Trip in vollen Zügen, hat jedoch immer wieder das Gefühl, schon einmal an verschiedenen Orten gewesen zu sein. Sind diese Déja-Vu’s nur Zufall? Nein, dafür tauchen sie viel zu häufig auf. Und auch all die Bilder, die vor ihrem inneren Auge auftauchen, fühlen sich viel zu realistisch an. Während einer Besichtigung im Tower von London geschieht es schließlich wieder. Eine zufällige Berührung reich schon, um sie in eine längst vergangene Zeit zu entführen. Vom einen auf den anderen Moment driftet sie plötzlich ab und findet sich auf einer Hinrichtung wieder. Sie erlebt wie eine adlige junge Frau, die ihren geliebten Ehemann Connor bereits durch die Axt verloren hat, auf ihre Enthauptung vorbereitet wird. Knapp bevor diese vollzogen werden kann, kommt sie in der „normalen“ Zeit wieder zu sich. Und zwar liegend, in den Armen eines Jungen, Griffon. Seltsamerweise scheint dieser sie von irgendwoher zu kennen… 


Der Schreibstil von Cynthia Omololu ist klar und einfach, wodurch insbesondere die Umgebung oder die geschichtlichen Rückblenden sehr authentisch wirken. Ich hatte von allem sofort ein Bild vor meinem inneren Auge. Vom ersten Moment an war ich überzeugt und hatte kein Problem der Handlung zu folgen. Gut hat mir außerdem gefallen, dass die Handlung nicht übermäßig ausgeschmückt wurde, sondern genug Platz für die eigene Fantasie ließ. Dadurch kamen auch Emotionen nicht übertrieben vor.


Von den ersten Seiten an war ich wie gefesselt von der Handlung. Coles Situation, sich an fremden Orten heimisch zu fühlen und plötzlich Visionen zu bekommen, fand ich einfach unglaublich aufregend. Allein der Gedanke, dass wir nicht nur einmal gelebt haben könnten, ist schon faszinierend.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie wurden nicht zu ausführlich beschrieben, sondern man hat im Laufe der Geschichte immer ein bisschen mehr von ihnen kennengelernt.

Cole fand ich von der ersten Seite an sympathisch. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle, besonders ihre Verunsicherung im Bezug auf die Visionen, fast immer nachvollziehen. Anfangs hält sie sich für verrückt, weshalb sie alles tut, um ihre Tagträume zu verstecken. Das spiegelt auch ihr eigentliches Verhalten wieder. Cole ist sehr in sich gekehrt und wirkt recht unsicher. Nur wenn sie mit ihrem Cello auf einer Bühne steht, blüht sie auf. Das ist ihre Leidenschaft, die ihr Leben hauptsächlich bestimmt. Alle halten sie für ein Wunderkind und ihre Mutter ist ganz fixiert darauf aus ihr eine Starcellistin zu machen. (Für meinen Geschmack etwas überergeizig. Sie sollte ihren Blick mehr auf die Wünsche ihre Tochter richten) Doch mit Griffons Erscheinen in San Francisco macht Cole eine wirklich positive Entwicklung durch. Ihre Verliebtheit sorgt dafür, dass sie alles etwas lockerer sieht, sich mit Freunden trifft und dafür öfters mal ihr Cello im Kasten lässt. Gleichzeitig folgen wieder vermehrt Visionen, die sie zunehmend verunsichern. Griffon steht ihr jedoch zur Seite. Er offenbart ihr sein Geheimnis und erklärt, was es mit ihren Visionen auf sich hat.

Etwas hat mir an Cole allerdings nicht gefallen: Sie lässt sich sehr leicht von anderen beeinflussen. Im Laufe der Geschichte wird ihr das ein bisschen zum Verhängnis. Mehr möchte ich aber nicht verraten.

Griffon ist seit dem 17. Jahrhundert "wissend", d.h. er weiß Bescheid, dass er bereits frühere Leben gelebt hat. So ist es für ihn leichtes Cole (zumindest ein klein wenig)in die Welt der Akhet– Menschen, die immer wieder geboren werden und sich an ihre vergangenen Leben erinnern- einzuführen und ihr die „Know-hows“ zu erklären. Er war mir genauso sympathisch, auch wenn er zunächst etwas distanziert rüber kommt. Wer „Für immer die Seelen“ gelesen hat, weiß den Grund für dieses Verhalten.

Zu Kat, Coles Schwester weiß ich nicht so richtig, was ich schreiben soll. Auf der einen Seite konnte ich mich mit ihrer leicht „tussiehaften“ und selbstbezogenen Art nicht identifizieren. Dennoch zeigt sie hin und wieder ihr guter Kern, z.B. als sie versucht Cole und Griffon miteinander zu verkuppeln. Dazu kommt, dass sie mir ein wenig leid tat, da es sicher nicht einfach ist, neben dieser „Wunderschwester“ zu bestehen.

Coles Visionen, die uns in ihre anderen Leben entführen, waren für mich mit das Aufregendste. Die Bilder, die die Autorin beschreibt, sind überwältigend und entführen einen zurück in eine Zeit vor hunderten von Jahren. Allerdings hätte sie das Gefühl des „Wegdriftens“ noch ein wenig detaillierter schildern können. Durch die anders gewählte Schriftart bekommt man natürlich mit in welcher Zeit Cole sich befindet, aber mir war es im großen Ganzen zu wenig.

Einige Szenen und Figuren im Buch waren für mich ein wenig vorhersehbar. Die Spannung kam zwar dadurch nicht zu kurz, war jedoch etwas ungleichmäßig verteilt. Den größten Anreiz bietet nämlich die "Gefahr", die dicht an Coles Fersen klebt und stark mit ihrem früherem Leben verbunden ist. Dabei sind sowohl die Ereignisse, die in der Vergangenheit geschehen, als auch in der Gegenwart gleich bedrohlich. Wer allerdings hinter allem Bösen steckt, ja da war ich oft hin und hergrissen, denn die Autorin versteht es, den Leser an der Nase herumzuführen. 


Frau Omololu konnte mich mit ihrem Einfallsreichtum und ihrer neuen Idee komplett überzeugen. Sie hat die Welt der Akhet glaubhaft beschrieben und richtig gut in die „reale“ Welt eingebunden. Ein klein wenig "fühlt" sich das Ganze wie eine Zeitreisegeschichte an, weil so viele Einblicke in längst vergangene Zeiten gegeben werden. Diese Atmosphäre, die einen umgibt, hat mir wirklich gut gefallen, sodass ich die Seiten regelrecht verschlungen habe. Im Verlauf der Geschichte ist natürlich die eine oder andere Frage aufgekommen, die nicht geklärt werden konnte. Da es sich jedoch um den ersten Teil einer Trilogie handelt, ist das ganz normal. Wären alle Geheimnisse aufgelöst worden, wäre für mich die Spannung dahin. Das Ende schließt, jedenfalls für meinen Geschmack, zufriedenstellen ab, sodass ich einfach nur gespannt bin, wohin die Geschichte in Zukunft hinführen wird.
 






Cynthia J. Omololu wurde in New Jersey geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen, wo sie auch heute noch lebt. Sie hat schon als Kind Bücher nur so verschlungen – aber trotzdem nie daran geglaubt, dass sie selbst einmal welche schreiben würde. Nach ihrem Englischstudium an der Universität von Santa Barbara arbeitete sie in der Marketingabteilung einer Wochenzeitung in San Francisco. Und dann, kurz nach der Geburt ihrer Kinder, hat Cynthia gemerkt, dass sie eine Menge spannender Geschichten zu erzählen hat. Für immer die Seele ist ihr erstes Jugendbuch und der Auftakt einer Trilogie. [Quelle: fuer-immer-trilogie.de]



 



[Montagsfrage]


 

Hallo ihr Lieben,

ja ich weiß es kommt einen Tag zu spät, aber ich habe es gestern einfach nicht mehr geschafft den Artikel zu veröffentlichen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben :) 
Die neuste Montagsfrage lautet: Gibt es einen Verlag, dessen Bücher dir besonders gut gefallen? 
 
Mmh, wenn ich einen Blick in mein Bücherregal werfe, dann fällt mir schon auf, dass es überwiegend von Büchern aus dem Carlsen Verlag bzw. von Chicken House dominiert wird. Das heißt jedoch nicht, dass ich diese besonders bevorzuge. Okay, ich gebe zu, dass mich einige Bücher einfach inhaltlich mehr ansprechen, als so manch anderes aus einem anderen Verlag, weil sie gezielt auf meine Altersstufe ausgelegt sind und deshalb Themen behandeln, die für mich im Moment besonders interessant sein könnten. Aber, dass kann ich nicht auf alle auslegen. Ich hatte auch schon, dass ich bei manchen Büchern mit dem Kopf geschüttelt habe, da mich die Story überhaupt nicht angesprochen hat und ich mir dachte: „Oh ne, was ist das den für ne Geschichte. Hört sie ja total langweilig/ weit hergeholt/ doof etc. an“ Ich glaube, so ging es jedem von uns schon einmal. Schließlich hat jeder seinen eigenen Geschmack. Was der eine richtig super findet, braucht jemand anderem gar nicht gefallen Na und? Das ist doch gerade das schöne: Sich mit anderen austauschen und ihre Meinung hören. Oh man, ich komme vom Thema ab. Seit mir bitte nicht böse, ich schweife gerne mal ab^^

Zurück zur eigentlichen Frage: Ich lese ausschließlich, was für mich gerade interessant klingt – ganz unabhängig vom Verlag. Ich stöbere gerne herum, lasse mir Tipps geben, um neues zu entdecken. Worauf ich achte? Puh, das weiß ich vorher selbst nie genau. Es kommt immer ganz darauf an, wo und auf welchem Genre im Moment meine Interessen liegen. z.B. habe ich vor kurzem den Script5 Verlag für mich entdeckt. Visuell stechen die Bücher besonders hervor, da die meisten Cover sehr liebevoll und teilweise auch ausgefallen gestaltet sind, weshalb sie aus der großen Menge herausstechen. Solche Bücher nehme ich immer wieder gerne in die Hand – einfach nur, um sie mir anzusehen. Denn damit wären wir bei einem weiteren Kriterium fast das Hauptkriterium von mir: Das Cover. In 90% der Fälle ist dieses ausschlaggebend, ob ich ein Buch haben möchte oder nicht. Da kann eine Geschichte noch so spannend klingen, wenn das Cover nicht stimmt, dann kauf ich’s auch nicht. Sorry, aber das motiviert mich nicht unbedingt zum Lesen…

Hey, nicht, dass ihr jetzt einen falschen Eindruck von mir bekommt. Der Inhalt sie natürlich genauso wichtig. Also ich bleibe mal weiter bei meinem Beispiel. Auch inhaltlich haben die Titel aus dem Script 5 Verlag einiges zu bieten, weshalb sie mir in letzter Zeit besonders positiv dadurch auffallen, dass sich auf Literatur für junge Erwachsene konzentrieren. Mein Favorit der letzten Monate ist ungeschlagen »Rot wie das Meer« von Maggie Stiefvater, das sehr fesselnd klingt. Ich möchte es in nächster Zeit unbedingt lesen. Tja und mit dem Loewe Verlag und einigen anderen Verlagen geht es mir fast so ähnlich.

Wie ihr seht einen richtigen Favoriten habe ich nicht. Fände ich auch ein wenig unfair. Stellt euch mal vor ihr würdet nur von einem bestimmten Verlag die Bücher lesen, egal ob gut oder weniger, und plötzlich entdeckt ihr bei einem anderen ein Buch, dass ihr total spannend/ toll/… findet, es aber aus Prinzip nicht lesen werdet, weil es nicht von eurem „Stammverlag“ veröffentlicht wurde. Das wäre doch bescheuert, oder wie seht ihr das?

Meiner Meinung nach sollte jeder offen für neues sein und auch mal sein Blickfeld weiten, sonst kann es sein, dass man wahre Must-Reads verpasst.:)


Liebe Grüße