Mittwoch, 13. November 2013

(Rezension) "Wenn das Meer die Liebe trägt" von Mardi McConnochie

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Vor fünf Jahren haben Marina und der Seemann Stead drei magische Tage und Nächte miteinander verbracht - dann musste Stead zurück hinaus aufs Meer. 1943 ist er endlich wieder in Sydney, doch Marina ist spurlos verschwunden. Was Stead nicht weiß: Er ist Vater geworden, und Marina ist ihm mit dem Baby hinterhergefahren - nach London, Schanghai und Singapur, immer auf der Flucht vor dem Krieg, immer auf der Suche nach ihm, und immer war er gerade weitergereist. All die Jahre haben die beiden sich verpasst, doch sie geben die Hoffnung nicht auf, dass das Meer sie wieder zusammenführen wird ...
Autorin schafft es mit ihren wunderschönen, einfühlsamen Worten eine einnehmende Atmosphäre zu schaffen, die einen als Leser sofort in das Geschehen eintauchen lässt. Aber sie führt einem auch schonungslos ehrlich die Realität vor Augen, wenn es um den Krieg und das Leid der Menschen damals geht.


„Wenn das Meer die Liebe trägt“ habe ich auf vorablesen entdeckt und mich auf den ersten Blick in den Klappentext bzw. die Geschichte verliebt, da sie so schön romantisch, aber auch sehr traurig klingt.

Der Einstieg ins Buch gelingt ganz leicht und man findet sich ohne große Probleme sofort im Geschehen wieder. Stead, ein junger Seemann, hat gerade Landurlaub, den er dazu nutzen möchte, um Marina wiederzusehen, die er vor fünf Jahren als er das erste Mal in Sydney war, kennen und lieben gelernt hat, obwohl sie damals nur drei Tage miteinander verbracht haben. Als er allerdings zu ihrem Haus kommt, teilt ihm ihre Mutter, dass Marina kurz nach seiner Abfahrt nach London aufgebrochen ist, sie jedoch nicht weiß ob Marina immer noch dort lebt, da sie seitdem nichts mehr von ihr gehört hat. Doch Stead gibt so schnell nicht auf und macht sich auf die Suche nach Marina…

Was sich zunächst nach einer oberflächlichen Romanze ohne große Zukunftschance anhört, entpuppt sich relativ schnell als die ganz große Liebe, die weder von der räumlichen Trennung, der Zeit oder dem schrecklichen Krieg zerstört werden kann.

Abwechselnd, aus der Perspektiven von Stead als auch Marina erzählt die Autorin sehr gefühlvoll, wie sich die beiden kennengelernt haben, welche Gefühle sie füreinander hegen und was sie während ihrer Trennung alles erlebt haben. Besonders im Vordergrund steht hierbei der Krieg, dem beide über die Jahre nicht entkommen können. Im Gegenteil oft sind sie mittendrin, geraten in Angriffe, und müssen viel Leid über sich ergehen lassen.

Als Leser verfolgt man diese Handlung äußerst betroffen aber auch in gewisser Weise gespannt, da es viele unerwartete Wendungen gibt. Darüberhinaus bezweifelt man mehr als einmal, dass sich die beiden jemals wiederfinden werden, da es das Schicksal keineswegs gut mit ihnen meint. Die Umstände scheinen alles trotz intensiver Gefühle unmöglich zu machen.

Je mehr man liest und in die Geschichte eintaucht, spürt man, wie sehsüchtig die beiden auf ein Wiedersehen hoffen, sodass man sich als Leser einfach nur ein glückliches Ende herbei wünschen kann - besonders da sie das ein oder andere Mal kurz vor ihrem Ziel gescheitert sind.


„Wenn das Meer die Liebe trägt“ ist ein wunderbarer, herzergreifender und tiefgründiger Roman über eine große Liebe, die über die Zeit und Entfernung hinweg besteht. Mardi McConnachie zeigt das das Meer immer für eine Überraschung gut ist und man sich nie sicher sein kann, wo es einen im nächsten Augenblick hinführen wird.
 



Mardi McConnochie schreibt Romane und Drehbücher. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Sydney. [Quelle: Verlagshomepage ullstein Verlag]




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- Sarina