Montag, 6. Mai 2013

[Abgebrochen]

Hallo ihr Lieben,


kennt ihr das? Ihr seid mittendrin in einem Buch, lest Seite um Seite, aber irgendwie will euch die Geschichte einfach nicht mitreißen...Und das, obwohl ihr euch im Vorfeld so auf's Lesen gefreut habt. Was nun? Genau diese Frage habe ich mir gestern bei "Mini Shopaholic" von Sophie Kinsella auch gestellt.


 
Handlung
Becky Brandon, geborene Bloomwood, hat sich ihr Dasein als Mutter leichter vorgestellt. Die kleine Minnie ist aber auch ein sehr lebhaftes Kind – man könnte sie auch als anstrengend bezeichnen. Ihr Lieblingswort ist „mein!“, und eine Vorliebe für Markenartikel ist nicht zu übersehen. Woher sie das nur hat? Becky jedenfalls kauft neuerdings nur noch das Nötigste: Handtaschen, Schuhe, Spielsachen … Aber nicht nur das Sparen verlangt Energie. Becky sucht mit ihrem Mann Luke ein eigenes Zuhause, plant eine große Party, engagiert sich in ihrem Job und will Minnie eine perfekte Mutter sein. Aber langsam wächst ihr alles über den Kopf ...



Ich weiß gar nicht, wann mir die Protagonisten eines Buches so unsympathisch waren…

Da hätten wir zum einen unsere „Powermutti“ Beccy, die mir mit ihrer Art so was von auf die Nerven gegangen ist. Außer Shopping hat sie wirklich fast nichts in ihrem Kopf. Und ist sie damit mal nicht beschäftigt, dann denkt sie sich entweder wahnwitzige Sachen aus oder redet sich ein, dass ihr Kind überhaupt nicht verwöhnt ist. Darüber hinaus hält sie nur wenig von Ehrlichkeit, stattdessen lügt oder vertuscht sie lieber. Einmal setzt sie sogar ihre Tochter als Alibi ein, um sich selbst neue Klamotten zu kaufen ("Ein Kleid für Minnies 21.Geburtstag...").

Apropos… Ihre Tochter Minnie ist leider auch nicht viel besser. Im Gegenteil! Sie ist wohl das verzogenste Kind, das ich je erlebt habe. Keine Ahnung, was ich zu ihr sagen soll. Minnie kommt einfach total nervig rüber, ganz zu schweigen von ihrem ständigen "Meeeeeiiiiiiiinnn!"

Aber, wenn ihr jetzt dachtet, dass es nicht noch schlimmer werden kann…Fehlanzeige! Eine Person schafft es die beiden noch zu übertrumpfen. Und zwar: Beccys Mutter Jane. Diese Frau bekommt schon aus Prinzip alles in den falschen Hals und übertreibt danach maßlos. (z.B. Als ihr Mann sie gefragt hat, wofür sie so viele verschiedene Sorten Marmelade haben müssen. Wie kann er nur? Ich meine, wer von uns hat nicht ein ganzes Supermarktregal mit den verschiedensten Marmeladen *Ironie*)

Der einzige normale scheint ihr Beccys Mann Luke zu sein. Er tut mir echt total leid! Keine Ahnung wie er es jeden Tag mit diesem Hühnerhaufen aushält. Ich an seiner Stelle wäre schon längst geflüchtet. Mich würde ja interessieren, wie er und Beccy sich damals kennengelernt haben. Vielleicht sollte ich mir die Vorgänger mal rein aus Interesse ausleihen^^

Leider konnte es die Story auch nicht mehr rausreißen…Aus Neugier habe ich die letzten Seiten noch überflogen, um wenigstens zu wissen wie es ausgeht. Wirklich schade!


Welches Buch habt ihr zuletzt abgebrochen?

Lg

Kommentare:

  1. Also mir hatten die vorgänger alle echt gut gefallen (und insgesamt auch besser als der letzte Teil) und auch dieses buch, auch wenn ich dir zustimmen muss dass das kind irgendwie außergewöhlnich nervig war.

    Ich befürchte ich bin gerae dabei "Er ist wieder da" abzubrechen, weil ich irgendwie nich so ganz in das Buch reinfinde...

    Liebe Grüße

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    1. Naja ist halt immer Geschmacksache :)

      Lg Rina

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  2. oh, das enttäuscht mich immer so, wenn meine Erwartungen unerfüllt bleiben...

    mir ist es zuletzt mit "Gott Bewahre" von John Niven so ergangen..
    war extrem enttäuscht vom Buch.... wurde nach knapp über 100 Seiten abgebrochen... -.-

    alles liebe Lole ♥

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- Sarina